"Sind Tattoo-Farben gesundheitsschädlich?"
Ein kleines Blümchen auf der Schulter, verschnörkelte Tribal Art-Motive oder ein unheimlicher Totenkopf am Oberarm – Tätowierungen liegen im Trend, bereits jeder vierte junge Erwachsene trägt eine am Körper.
Viele der bunten Mittel enthalten einen Cocktail an teils gesundheitsschädlichen Substanzen und Farbmitteln. Häufig fehlt überhaupt eine Auflistung der Inhaltsstoffe auf den Farbfläschchen.
Obwohl für viele Inhaltsstoffe bekannt ist, dass sie krebserregend sind oder Allergien auslösen können, existieren so gut wie keine Studien zu den langfristigen Gesundheitsfolgen. Die Farbstoffe wurden in erster Linie für den Einsatz als Druckertinten, Pigmente in Lacken oder zum Färben von Plastik entwickelt.
Andere Farben beinhalten problematische Schwermetalle wie Quecksilber, Chrom, Cadmium, Kobalt oder Nickel. Gerade Nickel ist bekannt dafür, bei vielen Menschen Allergien auszulösen.
Eine Liste mit garantiert ungefährlichen Tattoofarben existiert nicht. Zudem ist häufig unklar, welche Inhaltsstoffe überhaupt sicher sind – untersucht hat das bisher kaum jemand. Eine spezielle Zulassung benötigen Tätowiermittel in Österreich und Deutschland nicht.
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