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Wissen Gesundheit
10/08/2020

Welche Krankheit hinter kalten Füßen und Händen stecken könnte

Frauen mit Migräne berichteten laut einer Studie häufiger über kalte Gliedmaße als Kontrollpersonen ohne Migräne.

von Anita Kattinger

Migräne stellt einen Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen dar. Forscher untersuchten deswegen, ob Hinweise auf solche Erkrankungen bei Migräne-Patienten zu erkennen sind – und befragten Betroffene dazu, ob sie unter kalten Händen und Füßen litten.

Dazu wurden 1.084 Migräne-Patienten und 248 Kontroll-Patienten im Alter zwischen 22 und 65 Jahren eingeladen. Die Teilnehmer wurden mittels Fragebögen zu kalten Gliedmaßen, aber auch zu Schlafqualität und Migräne befragt.

Besonders Frauen mit Migräne berichteten demnach häufiger über kalte Gliedmaße als Kontrollpersonen ohne Migräne. Bei Männern war dieser Effekt nicht signifikant. Es gab keinen Unterschied bei kalten Händen und Füßen je nach Migräneart, ob mit oder ohne Aura.

Migräne-Patientinnen mit kalten Gliedmaßen hatten eine höhere Häufigkeit der Migräne-Attacken im Vergleich zu Migräne-Patientinnen ohne Frosthände und -füße. Frauen mit diesem Faktor litten auch häufiger unter Attacken als andere Migräne-Patientinnen. Dies schien teilweise durch Schlafprobleme vermittelt zu sein.

Ob diese Auffälligkeit mit erhöhten Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht, muss in weiteren Studien geklärt werden.

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