Corona: Impfskeptiker misstrauen Forschung und mögen Proteste

Corona: Impfskeptiker misstrauen Forschung und mögen Proteste
Fühlen sich von Gesellschaft ungerecht behandelt.

Die Zahl der Impfskeptiker bleibt in Österreich stabil. Das hat das "Gallup"-Stimmungsbarometer unter 1.000 Befragten erhoben. Demnach will weiter etwa jeder fünfte auf den Stich verzichten. Diese Gruppe erweist sich dann auch als durchaus wissenschaftsskeptisch und misstrauisch und hat Verständnis für die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen.

Viele der Ansicht, dass Wissenschaft das eigentliche Problem ist

Gleich 88 Prozent der Impfgegner sind sehr oder eher damit einverstanden, wenn gegen die entsprechenden Verordnungen zur Eindämmung der Pandemie demonstriert wird. Bei der Gesamtbevölkerung sind es dagegen nur 37 Prozent. 61 Prozent äußerten sich verständnislos.

Während insgesamt 74 Prozent der Meinung sind, dass Wissenschaft und Forschung einen wesentlichen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten, glauben das bei den Skeptikern nur 39 Prozent. Etwa gleich viele (40) sind der Ansicht, dass Wissenschaft und Forschung in der Coronakrise das eigentliche Problem sind.

Auch im allgemeinen sind die Impfgegner misstrauischer. Während 48 Prozent der Gesamtbevölkerung die Meinung vertreten, man könne in der Gesellschaft niemandem vertrauen, sind es bei den Impfskeptikern über zwei Drittel (67 Prozent). 39 Prozent fühlen sich von der Gesellschaft ungerecht behandelt (26 Prozent in der Gesamtbevölkerung).

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