© KURIER/Hans Peter Schaffer

Evolution

Angst vor Spinnen ist angeboren

Forscher analysierten, warum bereits Babys Reaktionen zeigen.

10/20/2017, 10:31 AM

Bis zu fĂŒnf Prozent der Bevölkerung leiden an einer echten Spinnenphobie. Die Wurzeln dafĂŒr sind möglicherweise evolutionĂ€r bedingt. Forscher des Max-Planck-Instituts fĂŒr Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig zeigten 32 sechs Monate alten Babys Fotos von Spinnen, Schlangen, Fischen und Blumen in Ă€hnlichen Farben.

Unterschiedliche Wahrnehmung

Beim Anblick von Spinnen und Schlangen zeigten die SĂ€uglinge eine eindeutige Stressreaktion: Unter anderem erweiterten sich ihre Pupillen deutlich. Bei Fischen und Blumen reagierten sie dafĂŒr sehr gelassen.

Angeborenes Verhalten

Im Fachjournal "Frontiers in Psychology" gehen die Forscher von einem angeborenen Verhalten aus, da Babys in diesem Alter noch sehr immobil sind. Im Gehirn von Primaten und Menschen seien offenbar von Geburt an spezielle Mechanismen verankert, die bei drohender Gefahr eine schnelle Reaktion ermöglichen.

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