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10.10.2018

Schöne neue Arbeitswelt

Ein Schreibtisch mit PC und Festnetzttelefon in Zweier- bis Viererzimmern, lange Gänge und ein Besprechungsraum – das ist Schnee von gestern.

War Arbeit früher aufgrund der Infrastruktur an einen Ort gebunden, machen es neue Technologien möglich, von überall aus zu arbeiten. Das Büro trägt man mit dem Smartphone schließlich stets in der Hosentasche. Wer konzentriert arbeiten möchte, etwa um ein Konzept zu schreiben, dem wird das in den meisten Fällen zuhause besser gelingen. Und auf neue Ideen kommen, gerade einmal sechs Prozent der Angestellten in der Büroumgebung. „Dafür wird das Büro immer mehr zu einem Ort des Austausches mit anderen. Während viele Schreibtische leerstehen, sind die Besprechungsräume oft heillos überbucht. Man kommt für die Kommunikation ins Büro“, sagt der Zukunftsforscher Franz Kühmeyer.

Zwar sind laut Michael Bartz, Experte für „New World of Work“ von der IMC FH Krems, noch 60 Prozent der heimischen Unternehmen der Ansicht, ihre Räumlichkeiten nicht adaptieren zu müssen, sie werden in Hinkunft aber in puncto Produktivität und Kreativität das Nachsehen haben. „Eine Workstyle-Analyse und dahingehendes Anpassen der Räumlichkeiten bringt eine Produktivitätssteigerung von 15 bis 20 Prozent“, sagt Bartz. Zusätzlich werde in smarten Büros lieber und länger gearbeitet als in herkömmlichen Räumen.

Die Experten warnen allerdings davor, Erfolgskonzepte wie jene von Microsoft Österreich, Google & Co. eins zu eins jedem Unternehmen überstülpen zu wollen. Im Vordergrund müssten stets die eigene Unternehmensstruktur und die Organisation der Arbeitsabläufe stehen. Reichten früher ein Schreibtisch und ein Besprechungsraum, braucht es nun Zonen, um sich zu besprechen, oder Bereiche, in denen ungestört telefoniert werden kann, Räume, wo auch ungeplant kommuniziert wird wie in der Cafeteria, einen Design-Thinking-Room und vieles mehr.

Noch wichtiger als die Neugestaltung der Räume ist allerdings die Etablierung einer neuen Unternehmenskultur. "Sitzt ein Mitarbeiter zum Arbeiten in der Cafeteria, und der Chef wirft ihm daraufhin vor, schon wieder eine Pause machen, weil Arbeit am Schreibtisch stattzufinden habe, wird dort sicher nie wieder jemand sitzen“, sagt Kühmayer.

Häufig ist die Umsiedelung in neue  Büroflächen der Anlass, die Arbeitsumgebung besser an die Strukturen eines Unternehmens anzupassen. Die Flexibilität der Räume und eine professionelle Beratung werden für die Signa Gruppe und andere Entwickler in der Vermarktung deshalb zunehmend wichtiger. Einfach nur Flächen auf den Markt zu werfen, reicht nicht mehr.