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10.10.2018

"Jeder sollte die neue Arbeitswelt aktiv mitgestalten können"

Das neue Arbeiten erfordert von Unternehmen, konkret auf die Bedürfnisse ihrer Arbeit einzugehen - und alle Mitarbeiter für den "Arbeitsplatz der Zukunft" an Bord zu holen, sagt Sima Shamsai von CISCO.

Optimierte Prozesse, effizientes Arbeiten und ein deutlicher Vorsprung gegenüber dem Mitbewerb: Das sind die Vorteile vom "Arbeitsplatz der Zukunft", ist Sima Shamsai von Cisco Collaboration überzeugt. Im Gespräch erklärt sie, was die neue Arbeitswelt ausmacht, wie Zusammenarbeit im digitalen Zeitalter gelingt und wie Arbeitgeber Mitarbeiter aller Generationen dafür an Bord holen.

SIGNA: Frau Shamsai, ist der Arbeitsplatz der Zukunft eigentlich nur für junge Menschen geeignet?

Sima Shamsai: Zuerst einmal gilt es zu definieren, was einen Arbeitsplatz der Zukunft eigentlich ausmacht. Als Technologie-Weltmarktführer im Bereich Collaboration beschäftigen wir bei Cisco uns umfassend mit den Bedürfnissen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie mit den Anforderungen eines modernen Arbeitsplatzes.

Aus unserer Erfahrung ist der Arbeitsplatz der Zukunft leicht zu erklären: Zusammenarbeit muss von überall, zu jeder beliebigen Zeit, Geräte-übergreifend und produktiv möglich sein. Damit ist der Arbeitsplatz der Zukunft altersunabhängig gestaltet und durch technische Innovationen für Menschen jeder Altersstufe zugänglich.

Warum braucht es überhaupt einen Arbeitsplatz der Zukunft?

Der Arbeitsplatz der Zukunft beinhaltet zahlreiche Vorteile, beispielsweise noch freieren Zugang zum Arbeiten, flexiblere Arbeitszeiten sowie Ortsunabhängigkeit. Das führt zu gesteigerter Arbeitseffizienz und zufriedenen Arbeitnehmern – und gibt diesen die Möglichkeit, ihr „Wann und Wo“ sowie eben dieses möglichst individuell zu gestalten.

Was sind wesentliche Merkmale dieser neuen Arbeitswelt?

Effizientere Arbeit, Beschleunigung von Arbeitsprozessen, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, mehr Raum für Kreativität, gesteigerte Flexibilität des Arbeitnehmers und Vertrauen des Arbeitgebers.

Beim Arbeitsplatz der Zukunft geht es weniger um Dienst nach Vorschrift und darum, Zeit im Büro abzusitzen. Vielmehr soll jeder je nach Workload angefallene Arbeit individuell bewältigen können. Das ist ein wesentlicher Vorteil sowohl für Unternehmen als auch für Angestellte.

Das heißt, Arbeiten und Wohnen fließen wieder mehr zusammen?

Diese Entwicklung sehe ich positiv, vor allem in Zeiten überregionaler Kooperationen in unterschiedlichen Zeitzonen. Arbeitszeiten können leichter angepasst werden, allerdings sollten Arbeitsgeber auch auf eine ausreichende und gesunde Abgrenzung zur Arbeit sowie eine ausgeglichene Work-Life-Balance ermöglichen und fördern.

Muss sich durch die neue Arbeitswelt auch die Führung in den Unternehmen ändern?

Idealerweise ermöglichen die technischen Innovationen der Zukunft eine bessere Work-Life-Balance. Das führt auf lange Sicht zu einer besseren Gesamtsituation für Teams: Arbeitsprozesse werden durch effizientes Zusammenarbeiten sowohl für die Leitung als auch für die Teammitglieder deutlich erleichtert. Im Endeffekt entsteht eine größere Zufriedenheit aller Mitarbeiter, die eine Schlüsselrolle in der Arbeitseffizienz spielt.

Wie schaffe ich es, dass diese Entwicklungen bei allen ankommen?

Entscheidend ist eine einheitliche Meinung im Unternehmen über das „Arbeiten der Zukunft“. Jeder sollte die Möglichkeit haben, die „neue Arbeitswelt“ aktiv mitzugestalten. Dabei ist es wichtig, für ausreichenden Informationsfluss zu sorgen, Fortbildungen und Weiterentwicklungen zu ermöglichen, sodass alle gemeinsam in eine neue Zukunft hineinwachsen können.

Natürlich wird jeder durch seinen individuellen Background und auch durch seine Persönlichkeitsstruktur eine andere Geschwindigkeit an den Tag legen. Hier gilt es, die unterschiedlichen Typen von Mitarbeitern zu fördern, zu motivieren und den Teamgedanken zu stärken. Nur so können alle gemeinsam an einem Ziel arbeiten.

Wie reagieren die Mitarbeiter auf die „Flexibilisierung“?

Die meisten Menschen reagieren positiv auf Flexibilisierung. Sie erkennen die Vorteile relativ rasch und können sie für sich nutzen. Beispiele dafür sind etwa alleinerziehende Elternteile, die sich dadurch die Arbeitszeit besser und flexibler einteilen können, oder Menschen, die außerhalb von Ballungszentren leben und durch die örtlich Distanz zum Arbeitsplatz nicht eingeschränkt werden.

Auch Menschen, die durch körperliche Behinderungen nicht oder nur erschwert in der Lage sind, täglich einen Arbeitsplatz außerhalb ihres Wohnortes aufzusuchen, profitieren vom neuen Arbeiten – ebenso wie viele andere.