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Wirtschaft
11/22/2021

Wiener Börse (Nachmittag) - ATX legt um 0,78 Prozent zu

Gegenbewegung nach deutlichen Freitagsverlusten - Marinomed nach Zahlen fester.

Die Wiener Börse hat sich heute, Montag, am Nachmittag bei durchschnittlichem Volumen mit freundlicher Tendenz gezeigt. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 3.740,13 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 28,91 Punkten bzw. 0,78 Prozent. Am Freitag hatte der heimische Leitindex nach der Ankündigung eines erneuten Lockdowns noch ein Minus von mehr als drei Prozent verbuchen müssen.

In Österreich gilt ab heute wegen der dramatischen Corona-Lage wieder ein landesweiter Lockdown für alle - auch für Geimpfte. Der nunmehr vierte Lockdown könnte wesentlich teurer werden als jener im Herbst und Winter vor einem Jahr. Je länger er dauert desto größer wird der Kostensprung, wie aus Berechnungen der wirtschaftsliberalen Denkfabrik Agenda Austria hervorgeht.

Zu den größten Gewinnern unter den heimischen Einzelwerten zählten bis dato Verbund mit plus 3,66 Prozent sowie voestalpine mit einem Anstieg um 3,55 Prozent. Anteilsscheine der Post zogen um 2,83 Prozent nach oben. Alleine bei der Post dürfte im Lockdown das Aufkommen an Paketen um rund 10 Prozent steigen. Bei derzeit täglich 800.000 Packerln entspricht das einem Zuwachs von 80.000 Paketen pro Tag, sagte ein Post-Sprecher am Montag auf Anfrage der APA.

Aktien der Telekom Austria stiegen in einem starken europäischen Branchenumfeld um 1,06 Prozent. Ein Übernahmeangebot durch den US-Finanzinvestor KKR hat die Stammaktien der Telecom Italia auf den höchsten Stand seit Mitte Juni katapultiert. Dabei zogen sie den gesamten Telekomsektor mit, hieß es von einem Marktbeobachter.

Marinomed-Titel konnten sich ein Prozent steigern. Das kleine Biotechnologie-Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des Jahres die Forschungsausgaben deutlich gesteigert. Der Umsatz legte zu, der Verlust aber auch, teilte das Unternehmen am Montag mit. Geld floss vor allem in Studien im Zusammenhang mit SARS-CoV-2.

Datenseitig gestaltet sich der Auftakt der neuen Woche eher verhalten. In der EU steht das Konsumentenvertrauen an. In den USA wird erwartet, dass sich die Zahl der Eigenheimverkäufe im Oktober leicht abschwächt

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