Wieder schwere Rassismus-Vorwürfe gegen Tesla

FILE PHOTO: Tesla Motor Inc CEO Musk talks about Tesla's new battery swapping program in Hawthorne
Bundesstaat Kalifornien reichte Klage gegen den E-Autobauer ein. Im Werk in Fremont sollen schwarze Mitarbeiter beleidigt und eingeschüchtert worden sein.

Der US-E-Autobauer Tesla ist in den USA wegen des Vorwurfs der Diskriminierung seiner schwarzen Mitarbeiter verklagt worden. Die Klage wurde vom Arbeitsministerium (DFEH) des Bundesstaates Kalifornien eingereicht ,weil schwarze Arbeitnehmer im kalifornischen Tesla-Werk in Fremont rassistischen Verunglimpfungen und Zeichnungen ausgesetzt gewesen sein sollen und man ihnen offenbar die körperlich anstrengendsten Arbeiten zuwies.

Unerträgliche Arbeitsbedingungen

Laut dem DFEH seien die Arbeitsbedingungen in der Fabrik so unerträglich, dass viele schwarze Angestellte gezwungen gewesen seien, zu kündigen. Es habe Hunderte Beschwerden aus dem Werk in Fremont gegeben. Die Behörde habe Beweise, wonach es bei Tesla nach Rassen getrennte Arbeitsplätze gebe. Ein schwarzer Mitarbeiter habe angegeben, 50 bis 100 Mal täglich rassistische Beleidigungen zu hören.

Wieder schwere Rassismus-Vorwürfe gegen Tesla

Das Tesla-Werk in Fremont

Tesla erklärte, die Beschwerden von Mitarbeitern bereits untersucht zu haben, es sei kein Fehlverhalten festgestellt worden. Gegen Tesla gab es in der Vergangenheit schon mehrere Klagen wegen des Vorwurfs von Diskriminierung und Belästigung.

Früherer Fall

Es ist nicht der erste Rassismus-Fall des Unternehmens. Erst im Oktoboer 2021 entschied ein Gericht in San Francisco, dass der Autohersteller umgerechnet 118 Millionen Euro an den ehemaligen Mitarbeiter Owen Diaz zahlen muss. Grund: Tesla habe nichts gegen die rassistischen Beleidigungen, denen Diaz in dem fremdenfeindlichen Arbeitsumfeld ausgesetzt war, unternommen. Tesla versprach nach dem Urteil Besserung.

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