In Eisenstadt steigen die Preise für Grundstücke in guter und sehr guter Lage

© /Claudia Koglbauer

Immobilien
02/23/2016

Wertsteigerung von Baugrund um bis zu zehn Prozent

Preise für gebrauchte Wohnungen stagnieren. Grundstücke in Landeshauptstädten versprechen sicheren Gewinn.

von Andreas Anzenberger

Die Besitzer von Baugrund in Eisenstadt dürfen mit einer satten Rendite rechnen. Laut einer neuen Prognose der Raiffeisen Immobilien wird der Wert der Grundstücke um zehn Prozent steigen. Ähnlich hohe Erträge sind in keiner anderen Anlageform möglich. Noch dazu ohne Risiko. Die Prognose gilt für Grundstücke von 700 bis 800 Quadratmeter in guter bis sehr guter Lage.

Deutlich billiger

Mit aktuellen Grundstückspreisen von 220 bis 300 Euro/Quadratmeter ist Eisenstadt deutlicher billiger als etwa Bregenz, Innsbruck, Salzburg oder Wien. Die Hauptstadt des Burgenlandes ist rund 60 Kilometer von Wien entfernt. Niedrigere Grundstückspreise sind der Grund, warum "Bauträger in ländliche Bereiche ausweichen", erläutert Peter Weinberger, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Niederösterreich, Wien und Burgenland. "Im Grüngürtel steigen die Preise deutlich."

Auch in den anderen acht Landeshauptstädten kann man mit Baugrund noch Profit machen. In Bregenz und Wien wird für Baugrund in guter bis sehr guter Lage eine Preissteigerung von fünf bis zehn Prozent prognostiziert. In Innsbruck, Salzburg, Linz und St. Pölten sind es immerhin noch fünf Prozent.

Außerhalb der Ballungszentren schaut es allerdings anders aus. Der Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark, Nikolaus Lallitsch, geht davon aus, dass sich dort die Preise auf hohem Niveau einpendeln. "Die Preisrallye der vergangenen Jahre ist vorbei."

Bei gebrauchten Wohnungen ist auch in den Landeshauptstädten keine Wertsteigerung zu erwarten. Ausnahmen sind lediglich Eisenstadt (plus fünf Prozent) und Klagenfurt (plus drei Prozent).

Beim Wohnungsneubau kann man immerhin noch in Bregenz, Salzburg, Wien sowie Eisenstadt mit einer Preissteigerung von fünf Prozent rechnen. Das gilt allerdings nicht für besonders teure Luxusobjekte.

Beim Kauf von Wohnungen zum Zweck der Vermietung sollte auch auf die Betriebskosten geachtet werden. Für viele Mieter sind die Betriebskosten mittlerweile genauso wichtig wie die Höhe der Miete.

Leere Geschäfte

Das niedrige Wirtschaftswachstum hat negative Auswirkungen auf die Nachfrage nach Geschäftslokalen. Die Zahl der aufgelassenen Geschäftslokale wird laut Raiffeisen Immobilien weiter steigen.

Ab sofort sind alle Raiffeisen Immobilienmaklergesellschaften unter der Marke Raiffeisen Immobilien durch einen Kooperationsvertrag vereint. Das Unternehmen hat 2015 insgesamt fast 6000 Immobilientransfers abgewickelt. Das Gesamtvolumen betrug 650 Millionen Euro. Der Honorarumsatz lag bei über 27 Millionen Euro.

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