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Erfolg für Wero: Raiffeisen und Erste steigen bei Europäischer Zahlungsinitiative ein

Führende österreichische Banken bringen Zahlungs-APP „Wero“ zu ihren Kunden. Als EU-Antwort auf Visa und Mastercard und positioniert als Alternative zum digitalen Euro.
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Die bisher vor allem in Deutschland, Frankreich und den Benelux-Staaten bekannte European Payments Initiative (EPI) kommt nun auch nach Österreich. Nach dem Einstieg der Raiffeisen Bank International schon im November beteiligen sich nun auch die Erste Bank sowie die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich sowie die Raiffeisen-Landesbank Steiermark als Anteilseigner bei der EPI. 

Kernstück der Initiative ist „Wero“, ein einheitlicher mobiler Zahlungsdienst, der europäischen Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürgern eine einfache, sichere und schnelle Lösung für Zahlungen von Konto zu Konto ermöglicht. Von Raiffeisen heißt es dazu: Wero leistet damit einen "wesentlichen Beitrag zur europäischen Souveränität und ist die Alternative zum digitalen Euro".

„Die European Payments Initiative ist ein wichtiger Baustein für einen starken und unabhängigen europäischen Zahlungsverkehr. Mit unserem Investment in EPI beteiligen wir uns aktiv am Aufbau einer europäischen Zahlungsinfrastruktur und unterstreichen unser Bekenntnis zu mehr europäischer Souveränität im Zahlungsverkehr. Die Initiative zeigt, dass die europäische Bankenbranche gemeinsam innovative Lösungen entwickeln kann, die den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden entsprechen. Mit Wero besteht eine moderne europäische Bezahllösung, die einfaches, sicheres und grenzüberschreitendes Bezahlen ermöglicht. Wir wollen unseren Kundinnen und Kunden diese europäische Alternative anbieten und damit einen Beitrag zur digitalen Souveränität Europas leisten“, sagt Michael Höllerer, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.

Wir haben eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Bereitstellung sicherer und komfortabler Innovationen sowie einer Wahlfreiheit für ihre Zahlungslösungen. Wir setzen diese Philosophie fort, indem wir Wero zu unseren Dienstleistungen hinzufügen und uns als überzeugende und sichere Lösung erwiesen haben. Als Anteilseigner von EPI wollen wir diese Lösung nicht nur unseren Kunden anbieten, sondern auch aktiv mitgestalten, sagt Gerda Holzinger-Burgstaller, Vorstandsvorsitzende der Erste Bank Oesterreich.

Bis Anfang 2028 soll Wero den österreichischen Retail-Kunden der beteiligten Großbanken zur Verfügung stehen. Sie können dann mit einer einzigen App sowohl Einkäufe im Einzelhandel tätigen als auch Geld an andere Nutzerinnen und Nutzer senden (P2P-Zahlungen). Die App bietet eine starke Authentifizierung, ohne dass sensible persönliche Daten weitergegeben werden müssen, versprechen die Banken. 

Außerdem handelt es sich um eine vollständig digitale Lösung ohne physische Karten, die über bekannte und vertrauenswürdige Banking-Apps gesteuert wird.

Die EPI schreibt dazu: „Mit einer Bevölkerung von rund 9 Millionen Menschen repräsentiert Österreich für Wero einen strategischen Wachstumsmarkt, der seinen Ehrgeiz unterstützt, eine führende europaweite Zahlungslösung aufzubauen. Die Unterstützung der Erste Bank Oesterreich und der Raiffeisen Banken, Österreichs größter Akteure, die die Mehrheit der österreichischen Nutzer bedienen, wird eine starke Grundlage für die Marktakzeptanz und das zukünftige Wachstum von Wero bilden.“ 

„Wir freuen uns, die Erste Bank Oesterreich, die Raiffeisen Bank International und die Raiffeisen Landesbanken als Aktionäre zum EPI begrüßen zu dürfen. Ihr Engagement verstärkt die Dynamik hinter Wero in einer Zeit, in der sich unsere europäische Expansion weiter beschleunigt. Mit bereits heute mehr als 55 Millionen Nutzern und einem weiteren Wachstum, das durch die weitere Expansion in Luxemburg, den Niederlanden und jetzt Österreich erwartet wird, steigt Wero in eine neue Wachstumsphase in ganz Europa ein. Die Beteiligung der Erste und Raiffeisen Bank stärkt unsere Mission, ein widerstandsfähiges und wirklich europaweites Zahlungsnetzwerk aufzubauen“, sagt EPI-Chefin Martina Weimert.

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