Viele Schiffe blasen weniger Dreck in die Luft – und verpesten dafür das Meer

Symbolbild Frachtschiff
Seit Jahresbeginn gelten neue, strengere Grenzwerte für Schadstoffe in Schiffstreibstoffen. Reeder können sie jedoch ganz legal umgehen.

Ohne internationale Schifffahrt kein Null-Euro-Handy aus Fernost und kein Billig-T-Shirt aus China. 2018 wurden erstmals elf Milliarden Tonnen Güter über die Meere transportiert, die Schifffahrt wickelt 80 Prozent des Welthandels ab. Und das zu günstigen Preisen, schließlich sind die großen Frachter mit bis zu 100.000 Tonnen beladen, womit sich die Transportkosten pro verschifftem Artikel in Grenzen halten.

Enorm ist dagegen laut Klimaschützern die Umweltbelastung. Denn viele Frachter schipperten traditionell wie ungefilterte Kraftwerke über die Ozeane, befeuert mit Schweröl. Also einem Restprodukt der Raffinerien, das hohe Anteile an Schwefel, Asche, Schwermetallen und anderen giftigen Substanzen enthält.

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