© Emco

Wirtschaft
09/26/2020

Umsatzeinbruch durch Corona: Emco kündigt bis zu 100 Beschäftigte

Seit Ausbruch der Pandemie sind die Umsätze um ein Fünftel weggebrochen

Die Dreh- und Fräsmaschinen-Erzeuger Emco GmbH mit Sitz in Hallein wird bis zu 100 Beschäftigte zur Kündigung beim Arbeitsmarktservice (AMS) mit nächster Woche anmelden. Grund ist ein durch die Corona-Krise bedingter Umsatzeinbruch von 20 Prozent. Das berichtete die Salzburger Nachrichten am Samstag.

Nach Kurzarbeit

Etwa ein Viertel der insgesamt rund 400 am Stammsitz befindlichen Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen müssen. Die Entscheidung fiel bei der Aufsichtsratssitzung am Freitag. Bisher habe Emco das Unternehmen mit dem Kurzarbeitssystem relativ sicher durch die Wirtschaftskrise manövrieren können. Durch geänderte Abrechnungsmodalitäten der zweiten Kurzarbeitsphase und unklare finanzielle Rahmenbedingungen des von der Regierung dritten bestätigten Kurzarbeit-Modells gebe es eingeschränkte Planbarkeit, hieß es vom Unternehmen.

Im schlimmsten Fall rechnete man mit 100 Kündigungen. Erste Gespräche des Managements mit der Gewerkschaft liefen. "Ich bin für kreative Lösungen offen", wird ÖGB-Landesvorsitzender und Arbeiterkammerpräsident Peter Eder im Bericht zitiert.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.