Sommerschluss­ver­kauf lässt nur wenige kalt

Sommerschlussverkauf in Dresden
Foto: dpa-Zentralbild/Matthias Hiekel Bekleidung und Schuhe stehen auf der Liste der Schnäppchenjäger ganz oben.

Österreicher geben rund 200 Euro für Schnäppchen aus.

Die großen roten Aufkleber, die derzeit auf den Auslagenscheiben der Geschäfte prangen und die Rabatte von bis zu 50 Prozent versprechen, wecken bei den meisten Österreichern die Kauflust. Nur 14 Prozent bleiben vom Sommerschlussverkauf komplett unberührt und wollen gänzlich darauf verzichten, wie aus dem aktuellen "Handelsverband Consumer Check" hervorgeht, den das Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com durchgeführt hat.

"Wie Weihnachten im Juli"

Alle anderen shoppen selbst bei großer Hitze und geben durchschnittlich 200 Euro pro Person aus. "Der Schlussverkauf ist für den Handel wie Weihnachten im Juli", so der Geschäftsführer des Handelsverbandes, Rainer Will. Jeder Vierte lässt im Ausverkauf auch mehr als 300 Euro springen. Knapp ein weiteres Viertel (24 Prozent) hat dafür nur 51 bis 100 Euro budgetiert,

Bei der Schnäppchenjagd am beliebtesten sind hierzulande Bekleidung (85 Prozent) und Schuhe (57 Prozent). Es gibt aber auch geschlechtsspezifische Schwerpunkte: Während fast jede Frau im "Sale" Textilien einkauft, interessieren sich Männer daneben besonders für Sportartikel (31 Prozent) und Elektronik (29 Prozent). Weibliche Kunden kaufen auch gerne Accessoires (30 Prozent).

Jeder zweite shoppt online

Die Mehrheit der Österreicher sucht spontan nach günstigen Angeboten (71 Prozent). Bei den Männern geht aber doch ein Drittel gut informiert auf Einkaufstour, bei den Frauen führen nur 20 Prozent Vorabrecherchen durch. Rund zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) zieht es auf der Suche nach Sonderangeboten in Einkaufszentren. Jeder Zweite nutzt den Abverkauf aber auch online.

(apa / ps) Erstellt am
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