Die Schweizer Großbank UBS muss in den USA wegen mangelhafter Geldwäsche-Überwachung Bußen von insgesamt 145 Mio. Dollar (gut 126 Mio. Euro) bezahlen. Die US-Geldwäscherei-Aufsicht FinCEN verhängte am Montag eine Zivilbuße von 125 Mio. Dollar gegen eine UBS-Einheit - die höchste je gegen einen Broker-Dealer wegen Verstößen gegen den Bank Secrecy Act verhängte Strafe. Am gleichen Tag ordnete die Börsenaufsicht SEC eine separate Busse von 20 Millionen Dollar an.
Beide Behörden werfen der Bank vor, zwischen 2019 und 2023 wiederholt verdächtige Transaktionen nicht fristgerecht gemeldet zu haben. Die Rede ist behördlich laut Agentur sda-AWP explizit von der eidgenössischen Riesenbank als „Wiederholungstäterin“.
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