Strafprozess um Scheinfirmen und Schwarzarbeit am Bau

Strafprozess um Scheinfirmen und Schwarzarbeit am Bau
Vier Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft, sie bestreiten die Vorwürfe.

In den vergangenen Jahren wurden von der Finanzpolizei und Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) zahlreiche Sozialbetrugsfälle im Bereich des Fassadenbaus aufgedeckt und angeklagt.

Am Montag bringt Oberstaatsanwalt Stefan Siegwart einen weiteren Fall vor das Straflandesgericht Wien. Er wird die beiden Geschäftsführer, einen Prokuristen und einen Baustellenleiter eines Wärmedämmungs- und Fassadensanierungsbetriebs auf der Anklagebank empfangen, denen schwerer bzw. schwerer gewerbsmäßiger Betrug und Verbrechen des betrügerischen Anmeldens zur Sozialversicherung oder Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse (BUAK) vorgeworfen wird.

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