Kaum Tankschnäppchen für Bayern im Auslandsurlaub

© APA/dpa/Uwe Lein / Uwe Lein

Wirtschaft
08/02/2022

Spritpreise in Slowenien und Kroatien gesunken

Bei slowenischen Tankstellen kostet Benzin 1,534 Euro und Diesel 1,676 Euro pro Liter, in Kroatien sind es 1,60 bzw. 1,70 Euro.

In Slowenien und Kroatien sind die regulierten Spritpreise heute, Dienstag, erneut gesunken. An slowenischen Tankstellen abseits der Autobahnen kostet ein Liter Normalbenzin 1,534 Euro, um 8,6 Cent weniger als bisher. Diesel verbilligte sich um 2,4 Cent auf 1,676 Euro. In Kroatien kostet ein Liter Normalbenzin auf allen Tankstellen nun 12 Kuna (1,60 Euro), der Preis für ein Liter Diesel liegt bei 12,80 Kuna (1,70 Euro).

Zweistufiges Modell

In Slowenien werden die Spritpreise seit Mitte Juni nach einem zweistufigen Preismodell gebildet. Abseits des Autobahnnetzes werden die Preise reguliert, indem die Regierung die Händlermargen fixierte, die Verbrauchersteuer senkte und auf Ökoabgaben verzichtet.

Die Preise werden alle zwei Wochen in Abhängigkeit von den Preisen auf dem Weltmarkt und dem Euro-Dollar-Kurs bestimmt. Die jetzigen Preise werden bis zum 16. August gelten, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.

Auf den Autobahntankstellen in Slowenien können die Betreiber hingegen die Preise frei am Markt bestimmen. Auch dort sind die Preise etwas gesunken, wie die Nachrichtenagentur STA meldete. Laut der Internetseite "goriva.si" kostete am Dienstag ein Liter Diesel beim Ölkonzern Petrol 1,892 Euro, an den Tankstellen der slowenischen OMV-Tochter lag der Preis bei 1,870 Euro. Normalbenzin kostet bei Petrol 1,794 Euro pro Liter, bei OMV 1,733 Euro.

Wöchentliche Kalkulation

In Kroatien, wo die Preise seit Anfang Juni gedeckelt werden, gilt derselbe Preis auf allen Tankstellen. Ursprünglich hatte die Regierung, die ebenfalls in die Händlermargen und Verbrauchersteuer eingegriffen hat, die Preisobergrenze im 14-Tage-Takt bestimmt.

Wegen schnelleren Preisbewegungen auf dem Weltmarkt wird der Preis seit vergangener Woche wöchentlich kalkuliert. Die Regierung wolle prompt reagieren, damit die Bürger und Wirtschaft günstiger tanken könnten, hieß es.

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