Rund 1 Million Euro soll aus Spanischer Hofreitschule verschwunden sein
Die Spanische Hofreitschule kommt einfach nicht aus den Schlagzeilen. In den Jahren 2024 und 2025 sollen rund eine Million Euro abgezweigt worden sein. Das berichteten die Kronen Zeitung und Der Standard. Zwei ehemalige Mitarbeiter der Reitinstitution stehen demnach in Verdacht.
Einer soll in diesen Jahren jeweils rund 500.000 Euro in bar von den Konten der Spanischen Hofreitschule abgehoben haben. Ein weiterer Kollege soll daran beteiligt gewesen sein. Er soll die Abhebungen mitgezeichnet und auch rund 75.000 Euro überwiesen bekommen haben. Aus einem Tresor soll ebenfalls eine große Menge Bargeld verschwunden sein.
Die Hofreitschule werde laut Standard wohl Strafanzeige einbringen und den früheren Geschäftsführer Alfred Hudler auf Schadenersatz klagen. Das Argument: Er habe seine Pflichten, zu denen die Kontrolle der Buchhaltung gehört hätte, vernachlässigt. Dessen Anwalt weist die neuen Vorwürfe gegenüber dem Medium zurück.
Ermittlungsverfahren gegen Hudler war eingestellt worden
Erst am Dienstag wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Wien das Ermittlungsverfahren gegen den früheren Geschäftsführer der staatlichen Institution eingestellt hat. Ein strafbares Verhalten Hudlers sei „nicht erweislich“. Ihm war Untreue in Zusammenhang mit Dienstreise- und Spesenabrechnungen vorgeworfen worden. Er klagt wegen Reputationsschaden vorm Arbeits- und Sozialgericht auf eine Million Euro.
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