SpaceX darf weitere 7.500 Starlink-Satelliten starten

Eine Starlink-Satellitenantenne vor einer Skyline im Abendrot.
US-Behörde FCC erteilt Genehmigung, um Internet-Satellitennetzwerk auszubauen. Elon Musks Firma dominiert schon jetzt den Erdorbit.

Zusammenfassung

  • SpaceX erhält von der US-Behörde FCC die Genehmigung für den Start von 7.500 weiteren Starlink-Satelliten der zweiten Generation.
  • Mit den zusätzlichen Satelliten soll das weltweite Satelliten-Internet ausgebaut und direkte Mobilfunkverbindungen auf der ganzen Welt ermöglicht werden.
  • Eine Entscheidung über weitere 15.000 beantragte Satelliten wurde aufgeschoben, SpaceX kontrolliert bereits mehr als zwei Drittel aller aktiven Satelliten.

Das Raumfahrtunternehmen des umstrittenen Milliardärs Elon Musk, SpaceX, hat die Genehmigung für den Start von 7.500 weiteren Starlink-Satelliten der zweiten Generation erhalten. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der genehmigten Satelliten auf 15.000, wie die US-Kommunikationsbehörde FCC am Freitag mitteilte.

Starlink hat „beispiellose Satelliten-Breitbandfähigkeiten“

"Diese Genehmigung der FCC ist eine entscheidende Wende, um Dienste der nächsten Generation zu ermöglichen", sagte der FCC-Vorsitzende Brendan Carr. Die Behörde habe SpaceX grünes Licht gegeben, "beispiellose Satelliten-Breitbandfähigkeiten zu liefern". Mit den zusätzlichen Satelliten soll der Internetdienst weltweit ausgebaut und eine direkte Mobilfunkverbindung außerhalb der USA ermöglicht werden.

Genehmigung von 15.000 weiteren Satelliten aufgeschoben

Das Unternehmen muss die Hälfte der nun genehmigten Satelliten bis zum 1. Dezember 2028 starten und in Betrieb nehmen, die restlichen bis Dezember 2031. SpaceX hatte ursprünglich die Genehmigung für fast 30.000 Satelliten beantragt. Eine Entscheidung über die verbleibenden knapp 15.000 Satelliten wurde jedoch von der FCC zurückgestellt. SpaceX ist mit seinem Netzwerk Starlink, das aus rund 9.400 Satelliten besteht, bereits der weltgrößte Satellitenbetreiber.

Starlink hat keine Konkurrenz

Die Vorgängerin von FCC-Chef Carr, Jessica Rosenworcel, hatte 2024 mehr Wettbewerb für Starlink gefordert. Sie wies damals darauf hin, dass das Unternehmen fast zwei Drittel aller aktiven Satelliten kontrolliere. Heute sind rund 9.400 der insgesamt rund 14.000 aktiven Satelliten von SpaceX – also mehr als zwei Drittel.

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