Betrugsvorwürfe: US-Popstar Selena Gomez von Investoren verklagt
Zusammenfassung
- Investoren haben in Delaware Klage gegen Selena Gomez, ihre Mutter Mandy Teefey und Ex-Partnerin Daniella Pierson wegen mutmaßlichen Betrugs bei dem Mental-Health-Start-up „Wondermind“ eingereicht.
- Die Kläger werfen den Gründerinnen vor, über die wirtschaftliche Lage, Gomez’ Rolle sowie versprochene App- und Marketingprojekte getäuscht zu haben; zudem ist von Vertragsbruch, Untreue und Wertpapierbetrug die Rede.
- Die Investoren verlangen rund 1,2 Millionen US-Dollar zurück und fordern Schadenersatz, während Berichte über interne Machtkämpfe und den Kollaps des Unternehmens die Vorwürfe begleiten.
Sie wollte ihren Kunden mit ihrem Mental-Health-Start-up „Wondermind“ mit ihren psychischen Problemen helfen. Nun sieht sich die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Selena Gomez mit Betrugsvorwürfen konfrontiert.
Investoren haben gegen Gomez, ihre Mutter Mandy Teefey und ihre ehemalige Geschäftspartnerin Daniella Pierson wegen angeblichen Betrugs im US-Bundesstaat Delaware Klage eingereicht, wie CNN kürzlich online berichtete.
Vertragsbruch, Untreue und Wertpapierbetrug
Der Vorwurf: Die Gründerinnen sollen Investoren über den wirtschaftlichen Zustand des Unternehmens und die Beteiligung von Gomez getäuscht haben. In der Klage sei von Vertragsbruch, Untreue und Wertpapierbetrug die Rede. Pierson wird etwa vorgeworfen, Investorengelder für private Ausgaben genutzt zu haben, darunter etwa ihre Miete in Höhe von 60.000 Dollar monatlich. Pierson bestreitet das.
Das Start-up wurde 2021 gegründet und soll Nutzern mit mentalen Problemen helfen. Mitgründerin und Popstar Gomez hätte mit ihrer enormen Reichweite (mehr als 500 Millionen Online-Follower) als Aushängeschild wirken und das Marketing des Unternehmens übernehmen sollen.
Gomez habe geschwiegen, bis das Unternehmen „kollabierte“
Im Jahr 2022 warb das Start-up mit einer Bewertung von 95 Millionen US-Dollar. Eine App und Werbedeals wurden versprochen. Der Klage der Investoren zufolge geschah nichts von alledem.
Stattdessen hätten Medienberichten zufolge interne Machtkämpfe das Geschäft überschattet. Die drei Gründerinnen hätten über diese Missstände jahrelang geschwiegen, während das Unternehmen „um sie herum kollabierte“, heißt es.
Die Kläger fordern nun die Rückzahlung ihrer Investitionen in „Wondermind“ in der Höhe von rund 1,2 Millionen US-Dollar sowie Schadenersatz. Selena Gomez und Mandy Teefey hätten auf Anfragen zunächst nicht reagiert.
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