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Banken
08/28/2013

Raiffeisen Zentralbank: Gewinn bis Juni halbiert

Es gehe "nicht darum, von Rekord zu Rekord zu eilen", so RZB-Chef Walter Rothensteiner.

Die Raiffeisen Zentralbank (RZB) hat am Mittwoch den Halbjahresbericht vorgelegt. Der Nettogewinn war mit 248 Mio. Euro um 50,1 Prozent geringer als im Jahr davor. Das lag hauptsächlich an der Raiffeisen Bank International (RBI). An der börsenotierten RBI hält die RZB 78,5 Prozent der Aktien. Die RBI hatte zuvor für das erste Halbjahr 2013 bereits einen Nettogewinnrückgang um 60,5 Prozent auf 277 Mio. Euro bekanntgegeben.

Der Rückgang war nach Konzernangaben in erster Linie auf Sondereffekte im vorangegangenen Jahr zurückzuführen. Damals wurden u.a. mit Anleiherückkäufen und Wertpapierverkäufen Sondergewinne von 272 Mio. Euro verbucht.

UNIQA-Ergebnisbeitrag freut die Bank

Erfreulich war laut RZB im heurigen Halbjahr der um 48 auf 88 Mio. Euro mehr als verdoppelte Ergebnisbeitrag der at-equity bewerteten Beteiligungen. Der war vorwiegend auf die deutlich verbesserte Ergebnissituation in der UNIQA Versicherung zurückzuführen, heißt es heute.

Gestiegen seien die Betriebserträge, der Zinsüberschuss entwickle sich positiv. RZB-Chef Walter Rothensteiner erklärte, das Ergebnis des ersten Halbjahres sei "respektabel" und reflektiere das stabile Grundgeschäft der Bank. "In herausfordernden Zeiten geht es nicht darum, vom Rekord zu Rekord zu eilen."

RLB OÖ: „Auf operatives Ergebnis kann man stolz sein“

Risikovorsorgen.Geringere Erträge aus Beteiligungen und höhere Risikovorsorgen haben in der Halbjahres-Bilanz der Raiffeisenlandesbank OÖ Spuren hinterlassen. Der Periodenüberschuss nach Steuern hat sich auf 69,6 Mio. Euro beinahe halbiert. Auf das operative Ergebnis könne man hingegen „stolz sein“, sagte Generaldirektor Heinrich Schaller. Unter den zuletzt von 528 meist durch Zusammenlegungen auf rund 460 reduzierten Beteiligungen gebe es keine Sorgenkinder, sie würden gut laufen.

Das Kernkapital der RLB OÖ betrug per Jahresmitte 2,5 Mrd. Euro. Das entspricht einer Quote von 10,4 Prozent und einem Anstieg um 0,2 Prozentpunkte. Kritik übte Schaller an den „überbordenden Anforderungen“ an den Bankensektor.

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