Photovoltaik-Förderung: 37.000 Anträge in der ersten Stunde

Photovoltaik-Förderung: 37.000 Anträge in der ersten Stunde
Am Mittwoch hat die zweite Runde des Fördercalls für Photovoltaikanlagen begonnen. Der Ansturm war groß, wenn auch geringer als in Vorjahren.

Bis ins Jahr 2030 will Österreich seinen Strombedarf vollständig aus Erneuerbaren Energien decken. Die Kraft der Sonne soll künftig intensiver genutzt werden, eine wesentliche Rolle entfällt dabei auf Photovoltaikanlagen.

Um privaten Häuslbesitzern eine Montage einer solchen Anlage schmackhaft zu machen, wurde gestern, Mittwoch, der zweite Fördercall für die Investitionsförderung von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) gestartet.

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Schon in der ersten Stunde haben Förderwerber rund 37.000 Tickets gezogen. Laut Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG ist die Nachfrage im Vergleich zum ersten Call deutlich zurückgegangen.

Nun haben die Förderwerber bis zum Ende des Fördercalls (28. Juni 2023) Zeit, ihren Förderantrag zu vervollständigen.

Bis dahin ist auch die Ziehung eines Tickets weiter möglich. Insgesamt stehen im zweiten Fördercall 2023 106 Mio. Euro zur Verfügung.

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Förderanträge die bei diesem Fördercall mit den vorhandenen Fördermitteln nicht gedeckt werden können, können beim nächsten Fördercall erneut einreichen.

Diese Förderwerber können, wenn sie einen gültigen Förderantrag gestellt haben, schon vor dem nächsten Fördercall mit der Bestellung und Errichtung ihrer Anlage beginnen und diese in Betrieb nehmen.

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