© REUTERS/Las Vegas Sun/Steve Marcus

Wirtschaft
10/19/2020

Philips profitierte von großer Nachfrage nach Beatmungsgeräten

Umsatz und Gewinn im dritten Quartal gestiegen - Auftragseingang zurückgegangen.

Der Medizintechnikkonzern Philips hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Dabei profitierte das Unternehmen von einer großen Nachfrage nach Monitoring- und Beatmungsgeräten in der Coronapandemie. Der Nettogewinn stieg von 208 Mio. auf 340 Mio. Euro, wie die Niederländer am Montag in Amsterdam mitteilten. Der Umsatz verbesserte sich um 6 Prozent auf knapp 5 Mrd. Euro. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 10 Prozent.

Die Zahlen fielen dabei besser aus als von Analysten erwartet.

Der Auftragseingang ging vergleichbar jedoch um 18 Prozent zurück. Hier spielte auch die Teilstornierung der USA für neue Beatmungsgeräte eine Rolle. Diese hatte Ende August zu einer Senkung der Prognose des Konzerns für das Gesamtjahr geführt. Die Prognose bestätigte Philips nun. Zudem legte das Unternehmen neue mittelfristige Wachstumsziele vor. Unter anderem soll der Umsatz vergleichbar im Schnitt um fünf bis sechs Prozent jährlich wachsen. Für dieses Jahr hatte Philips lediglich ein leichtes Umsatzplus in Aussicht gestellt. 2021 soll das Wachstum noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen. Auch die Profitabilität soll mittelfristig zulegen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.