ARCHIV - Pferdefleisch liegt in Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen) in der Auslage der Ross-Schlachterei Hobbold (Foto vom 12.02.2013). Die deutschen Verbraucher lehnen einer Umfrage zufolge Pferdefleisch trotz des aktuellen Skandals um falsch deklarierte Fertigmahlzeiten nicht grundsätzlich ab. Bei einer klaren Kennzeichnung würden 42 Prozent Pferdefleisch kaufen. Bei 45 Prozent der Befragten kommt Pferdefleisch dagegen nicht auf den Tisch. Zu diesem Ergebnis kommt eine am 19.02.2013 veröffentlichte repräsentative Umfrage der Forschungsinstituts YouGov für die Kommunikationsberatung Ketchum Pleon. Foto: Caroline Seidel/dpa (zu dpa-Meldung vom 19.02.2013) +++(c) dpa - Bildfunk+++

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Pferdefleisch
02/24/2013

"Falsch deklarierte Rohware"

Der steirische Hersteller sieht den Fehler in falsch deklarierter Rohware.

Quer durch Europa werden in immer mehr Lebensmittelproben Anteile an Pferdefleisch nachgewiesen. Nachdem am Samstag bekannt geworden war, dass die deutsche Handelskette Tegut die Pasta-Sauce der steirischen Firma Landena aus dem Handel nehmen ließ, hat sich die Erzeugerfirma selbst zu Wort gemeldet. "Wir gehen davon aus, dass der Fehler auf falsch deklarierte Rohware zurückzuführen ist", hieß es in einer Presseerklärung.

Die deutsche Firma Tegut hatte eigene Untersuchungen der Produkte in Auftrag gegeben, und dabei die Pferde-DNA in der Sauce Bolognese der Firma Landena aus Stainach festgestellt. Das Fertigprodukt wurde in Deutschland aus dem Handel genommen.

Seitens der Firma Landena will man nun überprüfen, wie der "Fehler" passiert ist. "Das in diesem Fall verwendete Rindfleisch wurde in drei österreichischen Betrieben zerlegt. Die Ware stammt von Schlachthöfen aus fünf verschiedenen europäischen Ländern: 53 Prozent kommen aus Österreich, 20 Prozent aus Tschechien, 15 Prozent aus der Slowakei, elf Prozent aus Ungarn und ein Prozent aus Polen."

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