Warum am Opernball auch heuer wieder viele Prominente fehlen

Bundeskanzler Bruno Kreisky und US-Schauspielerin Shirley MacLaine (1976).
Der Opernball als Ort des Netzwerkens für Politik und Wirtschaft? Diese Zeiten sind vorbei. Viele trauen sich nicht mehr, schillernde Gäste einzuladen.

Der Opernball als Ort, an dem Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Politik und Wirtschaft zusammentreffen. Ein „Staatsball“ als Aushängeschild Österreichs. So wie früher, als Bruno Kreisky Hof hielt und Hannes Androsch einlud. Da waren Könige, Regierungschefs und Hollywoodstars dabei. Da sind die Wirtschaftstreibenden zusammengekommen, nicht unbedingt, um dort schon Geschäfte abzuschließen, sondern um anzubahnen, um Netzwerke zu formieren. Diese Leichtigkeit einer gemeinsamen Ballnacht, die gibt es so nicht mehr.

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