OMV: Libysches Öl trieb Umsatz in die Höhe

An oil tank at the area of the OMV refinery is pictured in Schwechat, some 16 km (10 miles) east of Vienna August 8, 2012. Austrian energy group OMV posted a 82 percent increase in quarterly operating profit on Wednesday, easily beating market forecasts, as production returned to nearly normal in Libya and crude oil prices fell, boosting its refining margin. REUTERS/Herwig Prammer (AUSTRIA - Tags: BUSINESS COMMODITIES ENERGY)
Ölkonzern mit Umsatz- und Gewinnsprung. Dividende steigt von 1,10 auf 1,20 Euro.

Der börsenotierte Mineralölkonzern OMV hat im Geschäftsjahr 2012 sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn stark zugelegt. Der Umsatz stieg um ein Viertel auf 42,649 Mrd. Euro, der Jahresüberschuss nach Steuern legte um 12,8 Prozent auf 1,790 Mrd. Euro (nach 1,588 Mrd. Euro) zu.

Libyen

Die OMV hat im vergangenen Jahr vor allem von der Wiederaufnahme der Produktion in Libyen profitiert. Während der Brent-Rohölpreis in US-Dollar auf dem gleichen Niveau war wie 2011, stieg der durchschnittlich erzielte Rohölpreis des OMV-Konzerns um 4 Prozent auf 99,73 Dollar pro Fass - das sei vor allem auf den höheren Anteil von qualitativ hochwertigem libyschem Rohöl zurückzuführen, heißt es zur Erläuterung. Der im Konzern durchschnittlich erzielte Gaspreis blieb auf dem gleichen Niveau wie 2011.

Aktie

Die OMV-Aktie verlor nach der heutigen Ergebnisveröffentlichung an der Wiener Börse kurz nach Handelsbeginn 0,53 Prozent auf 30,785 Euro. Der ATX gab gleichzeitig um 1,08 Prozent nach.

Der OMV-Vorstand schlägt vor, die Dividende für 2012 von 1,10 Euro auf 1,20 Euro je Aktie anzuheben.

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