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Österreicher
10/23/2013

Am liebsten mit 63 in Pension

Die heute über 50-Jährigen würden gern mit 62,6 Jahren in Pension gehen.

Das durchschnittliche Alter, mit dem die Österreicher sich in den Ruhestand verabschieden, liegt laut Monitoringbericht der Pensionskommission derzeit bei 58,4 Jahren (Männer 59,4, Frauen 57,4). Erklärtes Ziel der Politik ist es, das Antrittsalter anzuheben – die Bevölkerung scheint sich darauf einzustellen. Die heute über 50-jährigen Österreicher planen mit durchschnittlich 62,6 Jahren in Pension zu gehen. Das hat die Statistik Austria aus der 2012 durchgeführten Mirkozensus-Arbeitskräfteerhebung errechnet. Männer wollen ihre berufliche Laufbahn demnach mit 63,5 Jahren beenden, Frauen mit 61,4 Jahren. Mehr als die Hälfte der Befragten würde auch dann nicht länger arbeiten wollen, wenn sie gesundheitlich dazu in der Lage wären und es auch einen Job für sie gäbe.

47,5 Prozent der 50- bis 69-Jährigen, die aktuell oder früher erwerbstätig waren, könnten sich einen längeren Verbleib im Erwerbsleben unter bestimmten Bedingungen vorstellen. Entscheidend für eine längere Erwerbstätigkeit ist für gut 55 Prozent der Befragten ihr persönlicher Gesundheitszustand. 48,3 Prozent der Befragten, die sich eine verlängerte Erwerbstätigkeit vorstellen konnten, gaben als Begründung ein finanzielles Motiv an, also ein höheres Einkommen oder eine höhere Pension.

Unter den 50- bis 54-Jährigen waren in Österreich im Jahr 2012 nur 82,6 Prozent erwerbstätig, bei den 55- bis 59-Jährigen 62,8 Prozent und bei den 60- bis 64-Jährigen gar nur 21,2 Prozent. In der ältesten Gruppe zwischen 65 und 69 Jahren waren es 9,1 Prozent.

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