Kritik an neuer Rechtsform für "Gründerinnen": Was Experten davon halten

Kritik an neuer Rechtsform für "Gründerinnen": Was Experten davon halten
Der Gesetzesentwurf zur flexiblen Kapitalgesellschaft sorgt nicht nur für Genderdebatten. Auch der Inhalt stößt auf viel Kritik.

Gründerinnen, Gesellschafterinnen, Mitarbeiterinnen: Der von Justizministerin Alma Zadić in rein weiblicher Form vorgelegte Gesetzesentwurf zur flexiblen Kapitalgesellschaft (Flexkap) fachte die Genderdebatte neu an – weil in Gesetzen bis dato meist die männliche Form verwendet und das weibliche Geschlecht mitgemeint war. Die von der Start-up-Community schon seit Jahren geforderte Rechtsform zur einfacheren Gründung weist aber auch inhaltlich viele Schwächen auf.

Mehr dazu: Kritik und Lob für Gesetzesentwurf in rein weiblicher Form

Zum Gesetzesentwurf gingen insgesamt 62 Stellungnahmen ein. Diese sollen nun über den Sommer eingearbeitet werden, damit das Gesetz wie vorgesehen im November in Kraft treten kann. Wirtschafts- und Start-up-Vertreter werten den Entwurf zwar positiv, hätten sich aber mehr erwartet.

Viele Expertinnen und Experten lassen kein gutes Haar am Entwurf. Hauptkritikpunkte: Die neue Flexkap ist intransparent und komplex und eigentlich braucht es sie gar nicht, denn kleine Änderungen der bestehenden Rechtslage hätten auch gereicht.

Kommentare