Tarife ab 5 Euro: Drei-Mutter mischt mit Billigangebot Mobilfunkmarkt auf

Die Drei-Mutter Hutchison bringt mit einer neuen Marke und neuen Tarifen Bewegung in den Markt. 5G gibt es bereits ab 7,50 Euro.
Eine Gruppe von Menschen sitzt nebeneinander und benutzt ihre Smartphones.

Zusammenfassung

  • Hutchison bringt mit der neuen Marke Hörbi günstige Mobilfunktarife ab 5 Euro auf den österreichischen Markt.
  • Der 5-Euro-Tarif bietet 60 GB Daten, unlimitierte Minuten und SMS in Österreich sowie 16 GB EU-Roaming; 5G gibt es ab 7,50 Euro mit 200 GB.
  • Hörbi orientiert sich am dänischen Vorbild Oister und unterbietet mit seinen 5G-Tarifen aktuell die Konkurrenz deutlich.

Die Ankündigung war etwas ungewöhnlich. Ein animierter Vogel präsentierte sich am Mittwochvormittag als Neueinsteiger in den österreichischen Mobilfunk. Er heißt Hörbi und bringt mit günstigen Angeboten Bewegung in den heimischen Markt. 

Der günstigste Tarif ist um knapp 5 Euro zu haben und beinhaltet 60 GB an Daten und unlimitierte Sprachminuten und SMS in Österreich, in der EU können für Roaming 16 GB genutzt werden. Ein 5G-Tarif  ist ab knapp 7,50 Euro zu haben. Er umfasst 200 GB an Daten (davon 25 in der EU) sowie unlimitierte Minuten und SMS in Österreich. Ab Mittwochnachmittag soll das Angebot verfügbar sein und mit einer E-Sim oder klassischen SIM-Karte genutzt werden können. 

Drei hatte bereits 2024 über seine Marke Up einen Fünf-Euro-Tarif am Start, der 50 GB an Daten umfasste. Mittlerweile kostet das günstigste Up-Angebot knapp 7 Euro und umfasst nur noch 10 GB an Daten. Bei Drei spricht man rückblickend von einer Promotionaktion. Für den 5-Euro-Tarif der neuen Submarke Hörbi wurde bei der Präsentation eine Preisgarantie versprochen. 

Vorbild aus Dänemark

Vorbild ist die dänische Marke Oister, ebenfalls eine Tochter von Hutchison. Gefunkt wird im Netz von Drei. Der virtuelle Mobilfunker trifft in Österreich etwa auf Konkurrenten wie HoT, spusu oder yesss. Insgesamt gibt es am österreichischen Mobilfunkmarkt neben den drei Platzhirschen A1, Magenta und Drei mehr als 30 sogenannte Mobile Virtual Network Operator (MVNO). Anfang April will auch die Post ihre neue Diskontmobilfunkmarke Yelllow ins Rennen schicken. 

Zumindest bei 5G hat der "neue schräge Vogel" derzeit preislich die Nase vorne. Vergleichbare Angebote anderer Anbieter beginnen bei rund 15 Euro

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