© REUTERS/Lucas Jackson

Börsenstar
01/04/2022

Mit Apple-Aktien rund 43.000 Prozent in 20 Jahren

Der iPhone-Hersteller hat Kultstatus – bei Kunden und Anlegern gleichermaßen.

von Michael Bachner

Im Vergleich zu vielen gehypten Technologie-Start-ups bietet Apple nicht nur Fantasie, sondern schreibt satte Gewinne. Corona hat das Wachstum des iPhone-Herstellers noch beschleunigt. Stolze 94,7 Milliarden Dollar – ein Plus um 65 Prozent – betrug der Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr. Und die Aussichten für den kalifornischen Konzern bleiben angesichts einer „fantastischen Produktpalette“ glänzend, sagen Analysten.

Das kommt natürlich an der Börse sehr gut an.

Ende Dezember wurden wieder die wertvollsten Unternehmen der Welt präsentiert. Acht der globalen Top-10 stammen aus den USA.

Apple lag mit einem Börsenwert von 2,92 Billionen Dollar vor Microsoft (2,57 Billionen) und der Google-Mutter Alphabet (1,96 Billionen) in Führung. 34 Prozent betrug Apples-Kursplus im Jahr 2021.

Und am Montag, dem ersten Handelstag im neuen Jahr, fiel dann der Fabelrekord tatsächlich, Apple schrieb Wall-Street-Geschichte.

Drei Billionen wert

Bei einem zwischenzeitlichen Rekordhoch von 182,88 Dollar übersprang das 1976 gegründete Unternehmen als erstes der Welt die Marktkapitalisierung von 3.000 Milliarden Dollar (umgerechnet ein Börsenwert von rund 2.600 Milliarden Euro). Dabei hatte Apple erst im August 2020 die Schwelle von zwei Billionen Dollar überschritten. Die Hürde der ersten Billion fiel zwei Jahre vorher – im August 2018.

Zur Einordnung der unvorstellbaren Summe von 3.000 Milliarden Dollar: Im Jahr 2020 betrug die jährliche Wirtschaftsleistung Österreichs 429 Milliarden US-Dollar, jene von Deutschland 3.800 Milliarden Dollar.

Lieferkettenprobleme, weltweiter Chipmangel, Produktionsausfälle: All das setzt auch Apple zu, aber der Technologiegigant kann die Probleme offenbar leichter wegstecken als andere – etwa weil sich der Konzern höhere Transportkosten schlicht leisten beziehungsweise an Kunden weiterreichen kann.

Der Sprung über die Marktkapitalisierungsmarke von vier Billionen Dollar scheint da nur eine Frage der Zeit zu sein. Und auch im Blick zurück, versteht man den Kultstatus, den Apple nicht nur bei seinen Kunden, sondern längst auch bei Anlegern genießt.

Je weiter man zurück blickt, desto beeindruckender wird es: Seit Anfang 2002 beläuft sich das Kursplus auf rund 43.000 Prozent. Wer also vor 20 Jahren 1.000 Dollar in Apple investierte, hat heute einen Wert von rund 430.000 Dollar im Depot.

Noch deutlicher fällt das Plus seit dem Börsengang vom 12. Dezember 1980 aus. Wer damals mit 1.000 Dollar eingestiegen war und seitdem nicht verkauft hat, besitzt heute Apple-Aktien im Wert von mehr als 1,8 Millionen Dollar.

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