© APA/AFP/HECTOR RETAMAL

Wirtschaft
12/14/2021

Mehr als 20 Konzerne betroffen: Neue Corona-Fälle in China

Behörden erzwingen Produtkionsstopps. Viele Unternehmen betroffen, darunter Chemieunternehmen, Pharmafirmen und Maschinenbauer

von Michael Bachner

Ein Coronaausbruch hat Unternehmen in einem der wichtigsten Wirtschaftszentren Chinas zu Produktionsstopps gezwungen. Wie staatliche Medien am Dienstag berichteten, teilten allein mehr als 20 börsennotierte Firmen mit, ihre Produktion in der Provinz Zhejiang vorübergehend eingestellt zu haben. Betroffen waren unter anderem Chemieunternehmen, Pharmafirmen und Maschinenbauer.

Die Behörden ordneten die Schließungen an, um eine weitere Verbreitung des Virus einzudämmen. Der Ausbruch in der ostchinesischen Provinz, bei dem seit dem 5. Dezember mehr als 200 Infektionen nachgewiesen wurden, konzentriert sich nach Behördenangaben bisher vor allem auf die Städte Ningbo, Shaoxing und Hangzhou.

China hat die Verbreitung des Coronavirus seit dem vergangenen Jahr weitestgehend gestoppt. Immer wieder kommt es jedoch zu lokalen Ausbrüchen, auf die Behörden sofort mit Maßnahmen wie Ausgangssperren und Massentests reagieren. Die Geschäftstätigkeit wird dabei oft gestört. Die Regierung argumentiert, dass der Schaden deutlich größer wäre, wenn man es zuließe, dass sich das Virus im ganzen Land ausbreitet. Landesweit melde China am Dienstag 51 neue lokale Corona-Infektionen.

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