Massiver Umsatzeinbruch beim deutschen Autovermieter Sixt

Massiver Umsatzeinbruch beim deutschen Autovermieter Sixt
Sank von 2,5 auf 1,5 Mrd. Euro - Kleiner Gewinn von 2 Mio. Euro - Sixt wagt wegen Corona-Unsicherheit noch keine Prognose.

Der deutsche Autovermieter Sixt hat das vergangene Jahr mit 81,5 Mio. Euro Verlust vor Steuern abgeschlossen - nach Steuern und mit dem Ergebnis aus dem aufgegebenen Geschäftsbereich Leasing aber noch 2 Mio. Euro Gewinn gemacht. Der Umsatz brach wegen Reisebeschränkungen und Lockdowns in der Coronapandemie von 2,5 auf 1,5 Mrd. Euro ein, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Die weiterhin stabile Auslastung der Stadtbüros sowie die Bereiche Langzeitmiete und Auto-Abos hätten einen noch stärkeren Einbruch verhindert. Der scheidende Vorstandschef Erich Sixt sagte, in Europa habe Sixt schwarze Zahlen erwirtschaftet und in den USA massiv investiert. "Mit dem Erwerb hochattraktiver Airport-Stationen in den USA haben wir unsere Internationalisierungsstrategie vorangetrieben", sagte er.

Das Auto-Abo-Angebot sei erfolgreich gestartet worden. Eine Prognose für das laufende Jahr gab Sixt nicht. Er sei "vorsichtig optimistisch, dass wir nach dem Ende von Kontaktverboten und Reiserestriktionen wieder in einen Wachstumsmodus kommen werden".

Der Vorstandschef und Großaktionär Erich Sixt will im Juni, kurz vor seinem 77. Geburtstag, auf den Posten des Aufsichtsratschefs wechseln. Seine beiden Söhne Alexander und Konstantin Sixt, die schon seit 2015 im Vorstand sind und die Digitalisierung vorangetrieben haben, sollen dann gemeinsam Co-Vorstandschefs werden.

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