Europäischer Automarkt schrumpft weiter
Die Verbraucher in Europa haben einmal mehr einen großen Bogen um die Autohäuser gemacht. Im März fielen die Neuzulassungen in der Europäischen Union um 10,2 Prozent auf 1,3 Millionen Pkw, wie der europäische Herstellerverband ACEA am Mittwoch mitteilte. Es war bereits der 18. Rückgang in Folge. Zwischen Jänner und März wurden knapp drei Millionen Neuwagen verkauft - 9,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
In Österreich belief sich das Minus im März im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 18,1 Prozent, in den ersten drei Monaten des Jahres summierte sich der Rückgang auf 9,8 Prozent, der Absatz fiel im Quartal von 88.764 Fahrzeugen auf 80.024 Fahrzeuge.
Ausnahme Großbritannien
Einziger Lichtblick für die Autobauer war Großbritannien - hier stiegen die Neuzulassungen im März um 5,9 Prozent auf fast 395.000. In den anderen großen Märkten wurden hingegen jeweils zweistellige Absatzrückgänge verbucht - so fiel die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland um 17,1 Prozent auf gut 280.000 Fahrzeuge.
Im Krisengeschüttelten Zypern aber auch in Finnland gab es im März im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Rückgang von gut 58 Prozent, in den Niederlanden und Rumänien waren es jeweils über 30 Prozent.
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