Kupfer für den Bio-Weinbau

Kupfer für den Bio-Weinbau
Eine deutliche Reduktion der Pflanzenschutzmittel in der EU würde auch die Biolandwirtschaft treffen.

Die Anwendung von Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft soll deutlich verringert werden. Die EU möchte die Gesamtmengen um bis zu 30 Prozent nach unten drücken. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) sammelt im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums Daten über die Anwendung von Pflanzenschutzmittel in Österreich.

Das gilt auch für die Biolandwirtschaft. Dort werden Pflanzenschutzmittel beim Weinbau, Obstbau, Gemüseanbau sowie für Kartoffeln, Zuckerrüben, Kräuter und Hopfen eingesetzt.

Die Zahlen für heuer werden zu Jahresende vorliegen. Von 2018 auf 2019 ist der Anteil der chemisch-synthetischen Wirkstoffe in der Landwirtschaft laut Ages um 6,3 Prozent auf 2.137 Tonnen gesunken. Die im Biolandbau erlaubten Wirkstoffe sind um 14 Prozent auf 1.434 Tonnen gesunken. Wobei einige im Biolandbau eingesetzte Wirkstoffe auch in der konventionellen Landwirtschaft verwendet werden. Bei einem Anteil von rund 40 Prozent an Substanzen, die in der Biolandwirtschaft erlaubt sind, würde eine Reduktion der Gesamtmengen um rund 30 Prozent auch die Biobauern treffen.

Kommentare