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Wirtschaft
07/07/2021

Kreativwirtschaft als unsichtbarer "Motor der Wirtschaft"

Rund 45.000 Unternehmen sind mittlerweile Teil der Kreativwirtschaft. Deshalb sei es laut Politik wichtig, ein Augenmerk auf die Branche zu werfen.

Von Lorena Danner

Die Kreativwirtschaft habe im Vergleich zur Gesamtwirtschaft einen deutlich st√§rkeren R√ľckgang im Rahmen der Corona -Krise erlebt.

Laut Bundesminsterin f√ľr Digitalisierug und Wirtschaftsstandort Schramb√∂ck seien 11% der √∂sterreichischen Unternehmen Teil der Kreativwirtschaft.

Sie erzielte mit einem Umsatz von 24 Mrd. Euro vor der Krise doppelt soviel wie die KFZ-Industrie, weshalb mehr Fokus auf diese Branche gesetzt werden solle.

Am st√§rksten getroffen von der Pandemie habe es die Event-Branche mit Live-Publikum, w√§hrend es bei der Industrie Software und Games, ebenso ein wichtiger Sektor in der Kreativwirtschaft, nur einen moderaten R√ľckgang von 5-8% gegeben haben soll. 

Kreativ durch die Pandemie 

"Die Kreativwirtschaft ist ein innovativer Leuchtturm der österreichischen Wirtschaft und hat es geschafft in der Pandemie neue Wege zu gehen", so Schramböck.

Amelie Gro√ü, Vize-Pr√§sidentin der Wirtschaftskammer √Ėsterreich, nennt unter anderem die kleinteilige Unternehmensstruktur sowie intrinsische Motivation als Gr√ľnde f√ľr Innovatives Denken und Handeln in der Kreativwirtschaft. 

Kunst: "too big to fail" 

Der stark von der Coronakrise betroffene Kunstsektor sei "too big to fail" und habe w√§hrend der Pandemie Hilfsma√ünahmen erhalten und auch angenommen. Weiters seien auch hier Kurzarbeit und COVID-19 Fonds zum Einsatz gekommen. 

 

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