© KURIER/Jeff Mangione

Kollektiv-Vertrag
03/23/2017

Friseur-Hilfskräfte verdienen jetzt 1228 Euro

Löhne steigen durchschnittlich um 4,69 Prozent - Weiter Weg zu 1500 Euro Mindestlohn 2020.

Für die Beschäftigten in Friseursalons ist es noch ein langer Weg bis zu einem Mindestlohn von 1.500 Euro. Am Donnerstag einigten sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter auf den neuen Kollektivvertrag, wonach ausgelernte Friseure mindestens 1396 brutto erhalten. Hilfskräfte kriegen für einen Fulltime-Job nun mindestens 1228 Euro brutto. Im Durchschnitt steigen die Löhne somit ab 1. Mai um durchschnittlich 4,69 Prozent. Die Entschädigungen für rund 4000 Lehrlinge steigen um 1,6 Prozent.

Im Jahr 2020 sollen dann alle angelernten Arbeitnehmer mindestens 1501 Euro brutto erhalten, denn im Rahmen der Vier-Jahres-Vereinbarung steigen die Mindestlöhne um 31 Prozent, wie Ursula Woditschka von der Gewerkschaft vida erklärte.

Arbeitgeberseitig bedeute das "eine immense Kraftanstrengung“, betonte der Bundesinnungsmeister der Friseure, Wolfgang Eder, in einer Aussendung.

Einige der Branchen, die bisher noch unter 1500 Mindestlohn liegen:

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