Kika/Leiner: Wer Interesse an den Filialen hat

Kika/Leiner: Wer Interesse an den Filialen hat
Ende Juli werden 23 der 40 Standorte geschlossen. Laut Supernova-Chef Frank Albert haben sich schon viele Kauf-Interessenten gemeldet.

Der Abverkauf bei der insolventen Möbelhandelskette Kika/Leiner läuft besser als erwartet. In den ersten zehn Tagen wurden die Filialen von Kunden regelrecht gestürmt. „Der Abverkauf läuft hervorragend. Es musste ein Einlassstopp verfügt werden, denn es gibt ja feuerpolizeiliche Vorschriften, wie viele Leute in einem Geschäft drinnen sein dürfen“, sagt Kika/Leiner-Sprecher Michael Slamanig zum KURIER. „Die Security musste dafür sorgen, dass nur dann ein Kunde reingehen durfte, wenn ein anderer rausging.“ Mittlerweile habe sich der Ansturm aber gelegt. Mit 31. Juli werden 23 der 40 Filialen geschlossen.

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Die Waren, die in den geschlossenen Standorten übrig bleiben, werden am Ende auf die nächstliegenden Filialen, die weitergeführt werden, verteilt. Drei Standorte gehören dem Immobilieninvestor Hallmann und die Kika-Filiale in Saalfelden einem lokalen Immobilieninvestor. 18 Handelsstandorte und sechs Abhollager gehören der Supernova-Gruppe um Frank Albert.

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