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Globales Wettbewerbsranking: A bissl wie die Nati, bitte

Zug zum Tor statt Herumgegurke: Was Österreich von der Schweiz lernen kann.
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„Hopp Schwiiz!“ Wenn die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft, liebevoll „Nati“ genannt, bei Weltmeisterschaften antritt, ist eines sicher: Sie ist dabei und spielt gut mit. Im Gegensatz zu Österreich qualifizieren sich die kleineren Nachbarn regelmäßig und erkämpften sich diesmal sogar das Viertelfinale .

Kein Zufall, sondern Ergebnis konsequenter Aufbauarbeit: langfristige Nachwuchsförderung, professionelle Strukturen, Verlässlichkeit, Teamgeist. Tugenden, die auch die Schweizer Wirtschaft auszeichnen. Die Eidgenossen liegen im globalen IMD-Wettbewerbsranking konstant vorne, auch wenn sie heuer von Hongkong und Singapur auf Rang 3 verwiesen wurden.

Während die Schweiz an der Weltspitze mitmischt, fällt Österreich immer weiter zurück und rangiert nur noch auf Rang 29 (siehe Seiten 28/29). Hohe Lohnkosten, komplizierte Bürokratie, mutlose Reformen – statt Spielfreude mit Zug zum Tor wird lustlos im Mittelfeld herumgegurkt. Die Schweiz investiert gezielt in Bildung, Forschung und Infrastruktur und setzt auf Wettbewerb statt Besitzstandswahrung. Und sie denkt langfristig, nicht nur bis zur nächsten Wahl.

Österreich könnte sich vom Pragmatismus und Zielstrebigkeit der Eidgenossen viel abschauen. Nicht nur im Fußball gilt: Wer international mitspielen will, muss trainieren, reformieren – und auch liefern.

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