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Wirtschaft Karriere
05/08/2012

Wer zum Henkel hatte diese Idee?

Studenten-Wettbewerb: Bei der Henkel Innovation Challenge wurde gekämpft - um die beste Produktidee für 2030 und eine Weltreise.

Es war ein grandioses und unvergessliches Event für mich.“ Marco Cheung Hoi Fai strahlt. Die Monate harter Arbeit haben sich für den 19-Jährigen und Kollegin Vincy Sun Yi ausgezahlt. Teilgenommen haben sie, ganz klar, „wegen der Karriere“.

Die nationalen Gewinner-Duos aus 20 Ländern – darunter auch die USA, Mexiko und Korea – trafen beim internationalen Finale der Henkel Innovation Challenge in Warschau aufeinander. Das Ziel: Ihre Produktidee für das Jahr 2030 zu präsentieren. Monatelang hatten die Studis an ihren Projekten gearbeitet.

Anti-Fleck-Folie

„Die Teams aus dem Westen präsentieren viel innovativer“, sagt Sun Yi, „in Asien sind wir eher konservativ.“ Dafür legten sich die beiden Chinesen ganz schön ins Zeug: eine selbst gemachte Financial Times-Ausgabe aus dem Jahr 2030 für die Juroren, die ausgefeilte Präsentation samt Videos und echter App. Ihre Idee für das Henkel-Produkt im Jahr 2030 heißt „Loctite Watts“. Ein Klebstoff, der Verlustwärme von Elektrogeräten in Strom verwandelt. Dazu gab’s eine antibakterielle Kloschüssel-Beschichtung statt Klobürste (Polen, amüsant), einen Schmutzabsorbierer (Italien, in High Heels), die Anti-Fleck-Folie „Persil Foils“ (Kroatien, übernachtig) und die Fa Body Lotion mit antibakterieller Schutzschicht (Österreich, teils als schlauer Professor verkleidet).

Die Vorausscheidung zog sich bis in die Abendstunden. Die acht finalen Teams hatten nur wenig Zeit, ihre Präsentationen für den nächsten Tag zu perfektionieren.

Endrunde

„Wir haben drei Stunden geschlafen“, gähnt am nächsten Morgen Französin Bam Nola. Die Endrunde findet ganz unkonventionell statt – nach der Limousinenfahrt in der VIP-Lounge der Pepsi-Arena in Warschau.

Ganz allein gelassen wurden die Studierenden nicht: Henkel-Manager standen ihnen mit Rat und Tat zur Seite: Gerald Peter, Managing Director Österreich Klebstoff-Technolgien, betreute als Mentor das österreichische Team, das es leider nicht in die Endrunde geschafft hatte. „Sie waren exzellent, aber der Level ist sehr hoch.“ Und warum haben die beiden IBWL-Studenten teilgenommen? Abgesehen vom Hauptgewinn – dem Around-the-World-Ticket – „war es die Möglichkeit, mal das Gelernte praktisch umzusetzen“, sagt Florian Metzler, 21. „Und kreativ zu sein“, ergänzte Michael Fellner. Bernt Ringhofer, Marketingleiter Klebstoff-Technologien Osteuropa, coachte das deutsche Team: „Es ist erfrischend, neue Ideen zu sehen, die Studenten haben eine ganz andere Sichtweise. Mir gefällt der extrem hohe Energiepegel.“

Ausgewachsen

HIC-Gründer Jean-Baptiste Santoul, ist zufrieden: „Von sechs Ländern vor fünf Jahren sind wir auf heute 20 gewachsen.“ Nicht nur das Image von Henkel ist durch den Wettbewerb gestiegen: „Jedes Jahr wird die Zahl der Recruitings durch die HIC höher“, erzählt Employer-Branding-Managerin Franca Cristofoletto. „Die ehemaligen Teilnehmer beenden das Studium und kommen auf Henkel zurück.“

Aber auch sonst hilft’s. Anna & Anna, die polnischen Gewinnerinnen des Vorjahres (Waschmittel ohne Wasser), erzählen, dass sie eher zu Bewerbungsgesprächen eingeladen würden: „Wir haben sogar eine Anfrage eines Wäschereiketten-Besitzers bekommen. Und mussten ihm sagen, dass es unser Produkt noch gar nicht gibt.“

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