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Studie
11/25/2013

Österreichs Manager sind gegen Frauenquote

67 Prozent präferieren Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

39 Prozent der österreichischen Unternehmen wollen den Anteil von Frauen in Fach- und Führungspositionen steigern. Allein an den passenden Maßnahmen hapert es. Das zeigt der neue HR-Report 2013/2014 des Recruitment-Spezialisten Hays und des Instituts für Beschäftigung und Employability auf. So ist für 64 Prozent der befragten Führungskräfte aus Österreich die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch nicht realisiert. Hinzu kommen kulturelle und mentale Hürden: 48 Prozent sehen klassische Rollenbilder als hohe Hürde an. 31 Prozent der Manager sehen in den eigenen Reihen das Problem: Sie orten eine zu geringe Akzeptanz der Frauenförderung durch Führungskräfte.

Gegen Quote

Die Frauenquote scheint den Befragten kein probates Mittel zu sein, um Frauen häufiger nach oben zu bringen. Gerade elf Prozent der Österreicher messen der fixen Quote eine hohe Bedeutung zu (17 Prozent bei den weiblichen Befragten, sieben Prozent bei den Männern). Vielmehr werden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (67 Prozent), Kinderbetreuungsmöglichkeiten (57 Prozent) und die Unterstützung seitens der Unternehmen (45 Prozent) als zentrale Maßnahmen genannt. Frauen wünschen sich zudem mehr direkte Unterstützung von ihren Führungskräften und Kollegen. Befragt wurden 550 Führungskräfte im deutschsprachigen Raum, davon 88 in Österreich.

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