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Kopf, Hände, Herz: Welche Fähigkeiten die KI nicht ersetzen kann

Bill Gates hält nur wenige Berufe für KI-sicher. Seine Aussage ist zugespitzt – die Frage aber berechtigt: Welche Arbeit bleibt dem Menschen?
Sandra Baierl
Drei Personen besprechen am Konferenztisch KI, während auf einem Monitor ein leuchtendes „AI“ erscheint.

Wenn Bill Gates sagt, dass nur drei Jobs nicht von der Künstlichen Intelligenz (KI) übernommen werden können, dann ist das ein radikaler, vielleicht übertriebener Ansatz. Der Microsoft-Gründer sieht nur Programmierer, Energieexperten und Biologen als jene, die am ehesten verschont bleiben. Alle anderen: Müssen sich anhalten, sollten mehr können, als die Künstliche Intelligenz je können wird.

Tatsächlich sehen wir die Verwerfungen auf dem Arbeitsmarkt in Form von Kündigungen jeden Tag. Angetrieben wird dieser Umbau von Wirtschaft und Industrie durch die starke Automatisierung, durch diverse Weltkrisen und die stotternde Konjunktur. Was geht also noch, heute und in Zukunft? Welche Arbeit bleibt, wenn sämtliche repetitiven Tätigkeiten automatisiert und dem Menschen weggenommen werden?

Pauschal gesagt: Wenn die KI Routine- und Datenaufgaben übernimmt, bleiben dem Menschen die Empathie, körperliches Handeln, ethische Verantwortung und strategische Entscheidungen. Maschinen können viel, aber nicht menschliche Zuwendung ersetzen, in ungenormten Umgebungen bauen und handwerken oder komplexe Entscheidungen treffen. Insofern: Der Mensch bleibt wichtig, aber eben anders. Wer mit Kopf, Händen und Herz gestalten kann, wird dabei sein. Egal ob mit Studium oder Lehre.

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