Das sind die selektivsten FH-Studiengänge in Österreich
Während MedAT-Anwärter auf ihre Prüfungsergebnisse warten, bereiten sich andere auf weitere anstehende Aufnahmetests vor. Etwa auf Rechtswissenschaften am 7. Juli, Biologie am 10. Juli oder Psychologie am 14. Juli.
Aber nicht nur Unis sind wählerisch: Auch an Fachhochschulen ist die Aufnahme teils schwierig, wie die jährliche Erhebung der Plattform www.aufnahmepruefung.at zeigt. Welche FH-Studiengänge besonders selektiv sind, wird am Verhältnis von Bewerbungen zu verfügbaren Studienplätzen gemessen.
Das FH-Ranking
Wenig überraschend bleiben Physiotherapie-Studiengänge besonders selektiv. Angeführt wird das Ranking hier von der FH Salzburg mit 21,4 Bewerbungen pro Platz. Aber auch an der FH Gesundheit Tirol bewerben sich 13,4 Personen pro Physiotherapie-Studienplatz. An der FH Kärnten sind es 10,8 und an der FH Joanneum 9,1 Bewerbungen. Wie beliebt der Gesundheitsbereich ist, zeigt sich auch am Andrang auf Hebammen-Studienplätze an der Hochschule Campus Wien: 16 Bewerbungen pro Platz.
Erstmals landeten auch technische Studiengänge in den „Top 10“ der selektivsten Programme. „Wir sehen hier rund um den KI-Hype eine steigende Nachfrage nach Studienplätzen im IT- und Automatisierungsbereich“, berichtet Michael Unger, Gründer der Plattform. Das Studium „Smart Automation“ an der FH Campus 02 kommt auf 13,0 Bewerbungen pro Platz, „Artificial Intelligence Solutions“ an der FH Oberösterreich auf 12,3 und „Computer Science“ an der FH Wiener Neustadt auf 10,2.
Unter die Top 10 fallen auch Studiengänge im Sales-Bereich: Das „Marketing & Sales“-Studium an der FHWien der WKW zählt 10,4 Bewerbungen pro Platz, „Technical Sales and Marketing“ an der FH bfi Wien 9,1 Bewerbungen.
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