Bures will mehr Frauen in der Forschung

"Nur 22 Prozent der Beschäftigten sind Frauen", bedauert Ministerin Bures die geringe Quote an Frauen im Forschungs- und Technologiebereich.
Foto: AP/Hans Punz

Das BMVIT stellt 200 bis 300 technische Praktikumsplätze zu Verfügung. Damit soll die Frauenquote in der Forschung angehoben werden.

Der Forschungs- und Technologiebereich ist in Österreich traditionell männerdominiert. Um den Frauenanteil in der Forschung zu erhöhen, fördert das Infrastrukturministerium (BMVIT) ab Herbst Forschungspraktika für Studentinnen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer. 200 bis 300 Plätze für ein- bis sechsmonatige Praktika stehen zur Verfügung, gab Infrastrukturministerin Doris Bures am Mittwoch Nachmittag bekannt. "Nur 22 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Das ist schade, weil dadurch wertvolle Ressourcen verloren gehen", so die Ministerin.

Das BMVIT bietet seit 2008 Forschungspraktika für Schüler an. Heuer arbeiten rund 1.500 Schüler in den Sommerferien in Unternehmen und Institutionen im Forschungsbereich, um 25 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei wird heuer fast jeder dritte Praktikumsplatz von einem Mädchen besetzt.

Dass der Forschungsbereich durchaus attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten für Frauen bietet, zeigt eine vom BMVIT präsentierte Befragung von Beschäftigten im Bereich Forschung und Entwicklung. Demnach sind dort Frauen in der Summe zufriedener als Männer und fühlen sich gegenüber diesen nicht zurückgesetzt.

(apa / js) Erstellt am
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