Best of Gründer

Andreas Schwirtz…
Foto: /fabberlounge 46 Wochen, 46 Gründungsgeschichten in 2014. Im Bild: Andreas Schwirtz mit seinen 3D-gedruckten Gipsfiguren.

Start-ups, die für Schlagzeilen sorgten – an dieser Stelle im vergangenen Jahr vorgestellt.

In 46 Wochen haben wir hier die 46 lässigsten und wirtschaftlich vielversprechenden Start-ups und Geschäftsideen vorgestellt. Einige von ihnen haben sich vom Anfänger zum Überflieger entwickelt, haben Preise abgeräumt, Millionen gesammelt, Wettbewerbe gewonnen. Das sind die Top-8 unserer Gründer 2014:

Roberto American Bar… Foto: KURIER/Gilbert Novy Roberto American Bar Laut "Wiener Barbuch" die Bar, wo man sich trifft. Seit Roberto Pavlovic-Hariwijadi seine Bar im Jänner eröffnet hat, sind seine Drinks in aller Munde, ist seine Location in allen Gastro-Bibeln. Es locken Champagner-Stunden, nach Bauchgefühl gemischte Drinks und ein offenes Ohr für alle Gäste. Sein Tipp: "Ich bin nicht hinter dem Geld her. Die Leute müssen die Bar mögen."

Ruffboards, honorarfrei… Foto: /Carolina Frank Ruffboards Melanie Ruff und Simone Melda gründen ein soziales Business, das aus ausrangierten Snowboards mithilfe von Ex-Häftlingen Longboards herstellt. Ruffboards gewinnen den Ben&Jerry’s Social-Start-up-Wettbewerb "Join Our Core" und damit 10.000 Euro und ein Ashoka-Mentoring. Ihr Tipp: "Nutze die vielen Fortbildungsmöglichkeiten. Mach lieber zu viele, damit du später im richtigen Umfeld landest."

Zizoo… Foto: /Zizoo Zizoo Anna Banicevic, Sinan Masovic und Ivan Miletic dringen mit zizooboats.com, ihrer Buchungs-Plattform für Segelurlaube, in einen 42 Millionen-Euro schweren Markt. Sie pitchen bei den WKO-Pitching-Days in London mit und können schon davor 300.000 Euro sammeln.Ihr Tipp: "Teste deine Idee sofort am Markt. Bitte nicht ein Jahr lang ein Produkt entwickeln, das keiner braucht."

Andreas Schwirtz… Foto: /fabberlounge Fabberlounge Andreas Schwirtz kreiert in seinem selbst gebauten Fotostudio detailgetreue 3-D-Druck Gipsfiguren. Mit seiner Idee gewinnt er den i2b-Businessplan-Wettbewerb, kürzlich shooten auch die Kandidatinnen von Austria’s Next Topmodel bei ihm. Heute verkauft Schwirtz seine 3-D-Studios in die ganze Welt. Sein Tipp: "Bei Laufkundschaft muss man mit einem Geschäft präsent sein – nicht im hintersten Land verstecken."

RITA bringts, vegetarisches Essen, Lieferservice… Foto: KURIER/Gerhard Deutsch Rita bringt’s Rita Huber gründet im April ihren Bio-Lieferservice. Ihr Markenzeichen: Das Lastenfahrrad, mit dem sie gesundes Essen ausliefern. Heute kocht sie bis zu 200 Essen pro Tag und ist Werbetestimonial. Ihr Tipp: "Sammle Erfahrungen und prüfe deine Idee. Habe Mut und beginne früh mit der Umsetzung."

Simon Duffy, Bulldog Foto: KURIER/Gerhard Deutsch Bulldog Die Kosmetik-Marke für Männer kommt heuer nach Österreich. Gründer Simon Duffy legt sich mit Konkurrenten wie L’Oreal und Nivea an, ist aber überzeugt, "einer der größten Kosmetikmarken für Männer auf der Welt" zu werden. Sein Tipp: "Gründe nicht allein, im Team geht vieles leichter. Zudem achten Geldgeber mehr auf charismatische Menschen, denen man vertrauen kann, als auf die Idee allein."

Blitab… Foto: /Claudia Gannon Blitab Kristina Tsvetanova, Slavi Slavev und Stanislav Slavev entwickeln ein Tablet für blinde Menschen. Mittels Braille-Schrift, die als Bläschen die Webseiten-Inhalte am Tablet wiedergibt, können nun auch sehbehinderte Menschen surfen. Sie gewinnen den Social Impact Award, den Avenue Pitch Award und kämpfen bei den WKO-Pitching-Days in London um Kapital. Ihr Tipp: "Sitz nicht daheim und grüble. Netzwerke, nimm an Start-up Events teil und kommuniziere sie!"

honorarfrei - Flatout Technologies… Foto: /Flatout Technologies Flatout Daniel Marischka, Kurt Reimann, Manuel Mager und Christian Passet gründen eine App, mit der Wohnungen oder Büros aus der Ferne beheizt oder gelüftet werden können, obwohl man gar nicht anwesend ist. Sie gewinnen mit ihr den IT-Konzern Cisco-Pitch und eine Million Dollar. 2015 sind sie beim Gründerprogramm "Entrepreneurs in Residence" dabei. Ihr Tipp: "Bereite dich gut auf Pitches vor. In fünf Minuten muss in perfektem Englisch alles gesagt werden können."

(kurier) Erstellt am
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