© Privat

Wirtschaft Karriere
08/21/2021

An der falschen Stelle gespart

Es könnte so toll sein. Das Café Kandl verspricht viel, hält dann aber wenig – denn es kommt einfach zu wenig auf den Teller.

von Diana Dauer

Das Café Kandl in der Kandlgasse fügt sich in seiner Aufmachung und Ausgestaltung ideal in den hippen siebten Bezirk. Heller Holzboden, genderfluide Toiletten, Kerzen und ein entzückender Schanigarten im Innenhof.

Die Speiseerfahrung war leider nicht so gut, wie die Aufmachung versprach. Obwohl das Essen allen Anwesenden ausgezeichnet geschmeckt hat, ist das Stückchen Melanzani in Schaum, das Avocado-Halloumi-Ceasar Salätchen und die Wildgarnele mit Kichererbsen leider einfach zu wenig für den großen Hunger – und für den Preis.

Groß wurde das Konzept verkündet, es sind alle Speisen zum Teilen ausgelegt – „also Family style“, wie uns Ahnungslosen erklärt wurde. Familiär teilten wir dann auch die drei Scheibchen Brot, die wir für sieben Leute bekamen. Ein schöner Abend wegen schöner Gesellschaft, in sehr schönem Ambiente. Aber satt wurde die Runde nur, weil im Anschluss noch familiär der Grieche um die Ecke aufgesucht wurde und vier von uns noch einmal zu Abend aßen. Schade.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.