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Wirtschaft Karriere
01/02/2022

Fünf Tipps für den Stress-Reset

Wieder ein Jahr vorüber. Zeit, zu sich zu kommen. Der KURIER zeigt, wie das gehen kann.

von Diana Dauer

1. Erkennen

„Viele sind derzeit ausgelaugt und erschöpft. Jetzt ist der Moment sich zu fragen, wie komme ich wieder in meine Energie“, erklärt die Psychologin Bettina Klaninger. In diesem ersten Schritt geht es darum, sich bewusst zu machen, wo die eigene Belastung liegt. Fragen Sie sich: Was ist zu viel? Bin ich zu einseitig gefordert? Wo muss ich Nein sagen. Anleitung: Nehmen Sie sich einen kurzen Moment, um sich ihren Tagesablauf durchzudenken und erkennen Sie, welche Punkte Sie besonders stressen und worauf man verzichten könnte.   

2. Wahrnehmen

Neben dem Erkennen der Stresspunkte rät die Expertin für Stressmanagement zum reflektierten Wahrnehmen, was einem Gut tut. Der Fokus auf das Negative erschöpft. Man muss sich auch Gutes tun. Anleitung: Fügen Sie aktiv Dinge auf Ihre To-Do-Liste, die Sie für sich tun. Das Abendessen mit Freunden und Freundinnen ist genauso ein wichtiger Termin, wie ein geschäftlicher.

Verschieben Sie diese Dinge nicht, für die Arbeit. Und: Gönnen Sie sich auch unverplante Zeit. Achten Sie auf Ihre eigenen Bedürfnisse. 

3. Ausprobieren  

Setzen Sie sich für das kommende Jahr konkrete Ziele, welche Dinge Sie für sich selbst tun wollen. Formulieren Sie diese Ziele konkret. Etwa: Jeden Montag mache ich Sport. Und nicht vage, etwa: Ich werde mehr Bewegung machen.  Bestrafen Sie sich nicht, falls Sie es einmal nicht schaffen. Damit gelangen Sie in eine Negativspirale  und das Stresslevel steigt.  Probieren Sie ihre Ziele aus. Wenn Sie erkennen, dass Sie nicht gerne Joggen gehen, probieren Sie etwas anderes.

4. Blick erweitern

Gerade in den Jahren 2020 und 2021 haben unsere sozialen Beziehungen sehr gelitten. Ein Weg sein Stresslevel zu senken ist es, seine sozialen Beziehungen zu nutzen. Die Psychologin rät dazu, sich aktiv mit Freunden zu verabreden und ausgelassen zu sein. In Zeiten der sozialen Distanz ließe sich das auch per Videotelefonie oder Telefongespräche machen. „Plaudern Sie mit jemanden und vermeiden Sie dabei belastende Themen, wie Impfen, Corona oder die Arbeit. Wenden Sie den Blick vom Negativen ab“, so Bettina Klaninger. 

5. Evaluieren

Wenn man die vorangegangen Punkte  durchgesetzt hat, evaluieren Sie sie immer wieder. Fragen Sie sich in ruhigen Momenten: Habe ich es geschafft, meine konkreten Ziele umzusetzen? Ist es realistisch, dass ich etwa jeden Samstag mit Freunden Brunchen gehe? Oder muss ich das Vorgesehene adaptieren. Gerade zwischen den Jahren bietet es sich an, den Blick auf sich selbst zu lenken. „Am wichtigsten ist es, zu starten. Nehmen Sie sich Zeit, und zwar nicht nur einmal, sondern immer wieder, um zu evaluieren, was guttut.“

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