Einigung auf neuen IT-KV in siebter Verhandlungsrunde
In den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 90.000 Beschäftigten in der IT-Branche ist es am Dienstag zu einer Einigung zwischen den Sozialpartnern gekommen. Demnach steigen die Mindestgehälter sozial gestaffelt zwischen 3,1 und 2,7 Prozent, teilten die Wirtschaftskammer und die Gewerkschaft GPA Dienstagabend mit.
Doe Sozialpartner einigten sich erst in der siebenten Verhandlungsrunde. "Der heutige Abschluss ist ein harter Kompromiss für beide Seiten", sagte Sandra Leitner, Verhandlungsleiterin der GPA, laut einer Aussendung. "Durch die allgemeine wirtschaftliche Lage in Kombination mit den Krisenabschlüssen anderer Branchen hat sich die Verhandlungssituation heuer noch einmal deutlich schwieriger gestaltet."
Die Arbeitgebervertreter forderten ursprünglich ein Aussetzen der IST-Gehaltssummenerhöhung. In der sechsten Verhandlungsrunde boten sie eine Erhöhung um 2 Prozent an. Die Gewerkschaft verwies auf Warnstreiks, die letztlich zu der Einigung beigetragen haben.
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