Immofinanz macht einen Verlust von 229,5 Millionen Euro

Immofinanz macht einen Verlust von 229,5 Millionen Euro
Ausschlaggebend waren unter anderem niedrigere Neubewertungen, die von minus 105,7 Millionen Euro im Jahr 2022 auf minus 376,8 Millionen einbrachen.

Die börsennotierte Immofinanz AG hat sich operativ im Geschäftsjahr 2023 gesteigert, ist unterm Strich aber in die rote Zone gerutscht.

Wie das Unternehmen am Mittwochabend nach Börsenschluss mitteilte, erhöhten sich die Mieterlöse um 77,8 Prozent auf 533,6 Millionen Euro, das Konzernergebnis drehte jedoch von 142 Millionen im Vorjahr auf minus 229,5 Millionen Euro.

Wegfall positiver Bewertungseffekte

Ausschlaggebend für den Verlust waren unter anderem niedrigere Neubewertungen, die von minus 105,7 Millionen Euro im Jahr 2022 auf minus 376,8 Millionen einbrachen. "Sie spiegeln das herausfordernde Marktumfeld wider, das von stark steigenden Zinsen geprägt war, was sich negativ auf die Immobilienwerte auswirkte", schrieb das Unternehmen dazu in einer Aussendung.

Ebenso kräftig gesunken ist das Finanzergebnis, das sich von minus 72,6 Millionen auf minus 246,1 Millionen Euro reduzierte. Verantwortlich dafür seien der Wegfall positiver Bewertungseffekte sowie die Ergebnisanteile der S Immo, die infolge der Vollkonsolidierung nicht länger im Finanzergebnis erfasst wurden.

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