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Weihnachtsbeleuchtung
12/04/2013

Strahlender Weihnachtszauber

Wetterfest und kindersicher: So gelingt die stimmungsvolle Beleuchtung von Haus und Garten.

von Ursula Horvath

Santa Claus in Übergröße und Rentier Rudolph mit seinem Schlitten sieht man in europäischen Vorgärten eher selten. Statt rot-grün-blau-blinkender Fassaden findet man hierzulande eher schlichte Lichterketten und zarte Figuren.

Wie man Haus und Garten schmückt, ist Geschmackssache. „Der Trend geht eher in Richtung edel und klassisch“, sagt Richard Lesonitzky, Geschäftsführer vom Fachbetrieb „der Leso“. Mit einfachen Lichterketten lassen sich Bäume ebenso gut schmücken wie Tür- oder Fensterrahmen. Zu den Klassikern gehören auch Lichtervorhänge an der Fassade oder einzelne Beleuchtungskörper im Garten. „Man muss sich überlegen, welche Stimmung man erzeugen will. Die meisten empfinden warm-weißes Licht, das einer Kerzenflamme nachempfunden ist, als schön“, sagt Klaus Mark, Geschäftsführer und Eigentümer von MK Illumination: „Einen Wow-Effekt wird man eher mit Brillantweiß, das der Farbe von Schnee ähnlich ist, erzielen.“

Kritiker warnen jedes Jahr vor dem enormen Stromverbrauch. Durchaus zu Recht, wenn Weihnachtsbeleuchtung mit Glühbirnen zum Einsatz kommt. „Man sollte auf Produkte mit LED-Lampen umsteigen“, rät Lesonitzky. „Die sind zwar teurer in der Anschaffung, verbrauchen aber nur ein Zwanzigstel von dem, was Glühlampen verbrauchen. Außerdem halten sie länger.“

Klaus Mark sieht das genauso: „Eine zwölf Meter lange, hochwertige Lichterkette mit 120 LED kostet mindestens 50 Euro. Dafür leuchtet sie aber 10.000 Stunden – wenn man sie nur im Advent verwendet, also für etwa zehn Jahre. Und das bei gleicher Qualität. Bei Billigprodukten nimmt die Leuchtkraft ab oder sie fällt ganz aus. Nach 500 Stunden hat man nur noch die halbe Leuchtkraft. Als Laie merkt man das meistens erst dann, wenn man im nächsten Jahr etwas Neues dazukauft.“

Wetterfest

Wer Garten und Fassade schmücken will, sollte darauf achten, dass Kabel, Lämpchen und Steckverbindungen für den Außenbereich geeignet sind. Schließlich müssen die Teile Kälte und Schnee standhalten. Mit einem geschlossenen System, bei dem alle Komponenten zusammenpassen, ist man im sicheren Bereich.

Wo Kinder oder Tiere der Weihnachtsbeleuchtung nahekommen können, sollte man außerdem auf Sicherheit achten und einen Transformator verwenden, der den Strom auf 12 oder 24 Volt absenkt.

Zeitschaltuhr

In der Nacht darf es auch für ein paar Stunden dunkel sein. Denn auch wenn LED weniger Strom verbrauchen als Glühbirnen, muss es im Garten nicht 24 Stunden täglich leuchten und blinken. Mit einer Zeitschaltuhr kann man die weihnachtliche Beleuchtung ganz leicht steuern und um 22 oder 23 Uhr automatisch abschalten. Viele Tiere fühlen sich nämlich durch das künstliche Licht gestört. Und auch so mancher Nachbar ist vielleicht froh, wenn für ein paar Stunden nur die Sterne leuchten.

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