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Was bedeuten viele Fußgänger für eine Stadt?
06/28/2014

Was bedeuten viele Fußgänger für eine Stadt?

Constanze Schaffner ist Stadtentwicklerin bei CITY TEAM.

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„Wir erheben die Passantenfrequenz in innerstädtischen Lagen in ganz Österreich. Am Standort Stephansplatz in Wien wurden bei der aktuellen Erhebung (Mo. bis Sa. 8.00 bis 19.00 Uhr) die meisten Personen gezählt. Da der Standort Maria-Theresien-Straße in Innsbruck nur ein geringfügig höheres Aufkommen als die Mozartkreuzung in Linz erzielte, nehmen die beiden Städte gemeinsam Platz zwei ein. Knapp dahinter liegt die Herrengasse in Graz vor Salzburg und Klagenfurt. Leoben konnte sich auf Platz 7 vor St. Pölten, Villach und Krems positionieren. Eine hohe Passanten-Frequenz ist überall dort zu finden, wo die öffentlichen und privaten Dienstleistungsarbeitsplätze konzentriert sind. Mitarbeiter kaufen am Standort in der Geschäftsstraße mit möglichst wenig Zeitverlust ein und nützen Food- und Nonfood- Marktplätze als Treffpunkt in der Gastronomie. Was bedeutet das für den Immobilienmarkt? Je attraktiver der Standort, desto mehr Fußgängerfrequenz ist vor der Türe und desto wertvoller ist das Erdgeschoß. International gesuchte A-Lage weisen über 100.000 Passanten pro Woche (während der Geschäftszeit) auf, während die Frequenz in B- Lagen zwischen 50.000 bis 100.000 liegt. Bei einer Wochenfrequenz unter 30.000 wird es für viele Branchen schwierig, eine ausreichende Abschöpfung zu lukrieren. Sekundär wirkt sich eine gute Frequenz vor der Türe auch auf die Mieten der Obergeschosse für publikumsorientierte Praxen und Dienste aus.“

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