Weiße Küchenzeile

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Wirtschaft Immobiz
02/27/2013

Sparen im Alltag

Energiesparend kochen, richtig heizen, gemeinsam einkaufen: Ein neuer Ratgeber zeigt, wie man unnötige Ausgaben vermeidet und Sparpotenziale erkennt.

von Ursula Horvath

Von Autokauf bis Zahlungsverkehr reichen die Tipps im neuen Ratgeber des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Auch viele gute Ratschläge rund um Haus und Garten hat Autorin Susanne Spreitzer zusammengetragen.

In der Küche wird viel Energie verbraucht, daher ist auch das Einsparungspotenzial groß. Wenn möglich, sollte man beim Kochen immer einen Deckel auf den Topf setzen. „Noch besser ist, das Wasser im Wasserkocher heiß werden zu lassen und dann in den Topf zu gießen. Das verschlingt um bis zu 40 Prozent weniger Energie“, so Autorin Susanne Spreitzer.

Besonders viel Energie verbraucht das Backrohr. Die Tipps der Expertin: Die Ofentür nicht öfter als unbedingt nötig öffnen, das Backrohr zehn Minuten früher ausschalten und die Restwärme nützen, möglichst nicht vorheizen und Tiefkühlkost ein paar Minuten antauen lassen. Für Singles kann sich die Anschaffung eines Mini-Backofens auszahlen.

Mit einem Geschirrspüler wird weniger Wasser und Energie verbraucht als beim Abwasch mit der Hand. Das gilt natürlich nur, wenn das Gerät voll beladen ist und man das Geschirr nicht händisch vorspült.

Wer richtig heizt, kann viel Geld sparen. Zu wenig Heizen ist nicht ratsam, denn das kann die Schimmelbildung begünstigen. Wer zu hoch aufdreht, verbraucht unnötig Energie. Für Wohn- und Arbeitsräume ist eine Temperatur von 22 Grad Celsius ideal, während der Nachtstunden dürfen es bis zu fünf Grad weniger sein. Eine stärkere Absenkung hat keinen Sinn, weil sonst zu viel Energie verbraucht wird, um die Räume wieder aufzuheizen.

„Rohre und Heizkörper müssen regelmäßig entlüftet werden“, betont Spreitzer. „Spätestens dann, wenn der Heizkörper gluckert oder trotz aufgedrehtem Thermostatventil nicht mehr richtig warm wird.“

Auch im Garten kann man sparen. So muss man zum Beispiel nicht jedes Gerät selbst kaufen: Vertikutierer, Häcksler und Kettensäge nehmen viel Platz im Keller weg und kommen nur ein oder zwei mal pro Jahr zum Einsatz. Wer sich mit den Nachbarn gut versteht, kann solche Geräte gemeinsam anschaffen und nützen. Die Alternative: In Baumärkten oder Lagerhäusern kann man solche Geräte auch ausborgen.

Die Anschaffung von neuen Blumen, Sträuchern und Hecken kann ganz schön ins Geld gehen. Günstiger ist es, wenn man die eigenen Pflanzen durch Samen oder Ableger vermehrt. Wer gemeinsam mit Freunden oder Nachbarn einkauft, bekommt Mengenrabatt in vielen Baumschulen oder Gärtnereien.

Gewinnspiel

Susanne Spreitzer: Das Konsument-Sparbuch. Verein für Konsumenteninformation (VKI),Preis: € 14,90, www.konsument.at

IMMO verlost zehn Exemplare des Ratgebers. Schicken Sie ein Mail an immo@kurier.at oder eine Postkarte an KURIER IMMO, Lindengasse 52, 1072 Wien.

Einsendeschluss ist der 5. März. Bitte geben Sie Ihre Postadresse an. Die Gewinner werden schriftlich verständigt und erhalten das Buch per Post. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Barablöse ist nicht möglich. Gilt nur für Verbraucher im Sinne des KschG.

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